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Holsteinischer Courier

16. Dezember 2017 | 21:49 Uhr

Boostedt : Parkverbot gegen Chaos vor der Schule

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Drei Minuten darf man vor dem Gebäude halten. Auch in der Twiete und im Kiefernweg sollen Parkverbotsschilder aufgestellt werden.

von
erstellt am 29.Apr.2015 | 06:30 Uhr

Boostedt | Dem täglichen Verkehrschaos vor der Boostedter Grund- und Gemeinschaftsschule will die Gemeinde zukünftig mit einem Parkverbot an der Straße Twiete sowie im Kiefernweg zu Leibe rücken. Diesen Beschluss fasste der Wege-, Werk- und Umweltausschuss auf seiner Sitzung am Montagabend.

Die Verbotszone soll dabei im Kiefernweg beidseitig bis zur Hausnummer   7 reichen. An der Twiete selbst wurde der Bereich zwischen Eichenweg und Birkenweg benannt. Mit dieser Regelung dürfen die „anliefernden“ Eltern dann zwar drei Minuten vor der Schule halten, aber nicht mehr länger dort stehen bleiben.

Anlass zu dieser Neureglung waren zahlreiche Beschwerden von Anliegern. Vom Parkchaos betroffen sind insbesondere auch die Anwohner des Kiefernweges, der regelmäßig zugestellt wird. „Wir kommen oft nicht einmal auf unsere Grundstücke rauf. Es ist katastrophal. Und dazwischen laufen die Kinder. Das ist einfach zu gefährlich“, hieß es von den Anwohnern.

Um noch mehr Platz für den „fliegenden Wechsel“ vor der Schule zu schaffen, sollen außerdem die Lehrer aufgefordert werden, nicht die Parkbuchten vor dem Gebäude, sondern die Stellplätze hinter der Schule zu nutzen. „Bisher wird dies in der Regel nicht so gehandhabt, da die Lehrkräfte oft schwere Unterrichtsmaterialien transportieren müssen“, berichtete Bürgermeister Hartmut König (CDU) über die Information, die ihm die Schulleiterin Dagmar Drummen zu diesem Thema gegeben hatte.

Verschoben wurde die Entscheidung über den Bau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Schule. Nach der Empfehlung des beauftragten Energieberaters sowie auf Anregung von Wolfgang Brückner (CDU) soll hier, nach der Diskussion in den Fraktionen, zunächst ein gesamtenergetisches Gutachten (Kosten 3000 Euro) für die Gebäude erstellt werden. Geprüft werden darin neben dem BHKW auch weitere denkbare Energieerzeugungstechniken wie zum Beispiel Solarkollektoren.

Beschlossen wurde die Aufstellung von zwei weiteren Straßenlaternen im Bereich Kassenbarg/Ecke Waldweg. Und auch für die Starkregenproblematik an der Friedrichswalder Straße/Kassenbarg sowie im Gooskamp soll es Lösungen geben: Im Gooskamp soll eine Sickerfläche auf gemeindlichem Grund zukünftig vor Überflutungen auf einem Anliegergrundstück schützen. Das betroffene Grundstück an der Friedrichswalder Straße soll dagegen mit zwei weiteren Straßenabläufen gesichert werden. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen wurden mit insgesamt 21 500 Euro beziffert.

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