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ECE in Neumünster : Parkhaus an der Holsten-Galerie: Autofahrer brauchen Geduld

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Teilweise herrschen im Parkhaus der Holstengalerie chaotische Zustände. Vielen Autofahrern sind die Kurven zu eng.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2015 | 06:30 Uhr

Neumünster | Tausende kamen, um die neue Holsten-Galerie zu besuchen, und das befürchtete Verkehrschaos in der Innenstadt blieb bisher aus. Doch wirklich entspannt ist die Lage auch nicht: Im Parkhaus selbst herrschen zeitweilig chaotische Zustände: Für viele Autofahrer sind die Kurven an den Rampen zu eng – und jeder ein- und ausparkende Wagen hält den gesamten Verkehr auf. Auch der Weg zu den Ausfahrtschranken ist nicht gerade großzügig dimensioniert. Die Verkehrsführung vom und zum Bahnhofsvorplatz hat bei  Stoßverkehr ebenfalls ihre Tücken.

Das Center-Management hat die Lage im Blick. „Das Parkhaus entspricht den rechtlichen Vorschriften wie beispielsweise der Garagenordnung“, betonte Ulf Herrmann, technischer Leiter im ECE-Unterstützungsteam. Weil aber auf den rechten Fahrspuren beim Übergang aufs nächste Parkdeck  ein Fußgängerstreifen eingerichtet ist, ist diese  schmaler als die  nach unten  führende Spur. „Dafür haben wir Einweiser wie  in allen unseren Parkhäusern. Sie stoppen die Fahrer, bevor sich die Autos an den Übergängen begegnen. Von den Kapazitäten der Parkplätze haben wir aber noch locker Reserven“, sagte Center-Manager Christian Langsdorff. Die Einweiser seien ein Serviceangebot zusätzlich zur Beschilderung.

Nicht alle Autofahrer halten sich daran. Ein Parkeinweiser sprach gestern von einem Autofahrer, der nicht   Schritt-Tempo, sondern deutlich schneller fuhr und das  mit  „Ich fahre hier, wie ich will“ kommentierte. „Zum Einen sind es für alle neue Wege, zum Anderen sollten die Autofahrer Rücksicht nehmen und den   Anweisungen und Signalen der Einweiser Folge leisten“, sagen Herrmann und Langsdorff. Drei Einweiser sind auf dem Parkdeck, vier im Parkhaus eingesetzt; weitere Springer werden vorgehalten. Sie werden laut Langsdorff auch weiterhin vor Ort sein, besonders, wenn viel Publikum erwartet wird wie an verkaufsoffenen Sonntagen. „Außerdem haben wir bei der Orientierung im Parkhaus nachgearbeitet. Jedes Parkdeck ist nach Gemeinden im Umland benannt, damit die Leute besser zu ihrem Auto finden.“

Insgesamt ist Langsdorff mit der Situation zufrieden: „Gestern und heute hat es gut funktioniert, auch die Verkehrslenkung. Immerhin waren nur 30 Prozent der Kunden laut Kennzeichen aus Neumünster.“

Doch wenn Fahrfehler begangen werden oder das Verkehrsaufkommen zu hoch ist, gibt es Stau.  Auch wenn Autofahrer aus der Kaiserstraße von links zum Eingang kommen, müssen sie scharf einschlagen, um ins Parkhaus zu gelangen. Dabei blockieren sie zwangsläufig ihre Hintermänner. Das sorgte ebenfalls immer wieder für Stausituationen. Zum Glück ist der Weg über den Zob wieder frei (an der Wurstgalerie vorbei). Hier fahren viele Einheimische.Oft blockieren sich Autofahrer auch gegenseitig, weil sie nicht erkennen, dass es für die Einfahrt zwei Spuren gibt. Manchmal kamen sie nicht hinauf, weil die Einweiser den ausfahrenden Autos die Vorfahrt verschafften –  Hupkonzert und Rückstau  bis zum Bahnhofsvorplatz waren die Folge. Dessen unübersichtliche Verkehrsführung  macht es für auswärtige Besucher ebenfalls nicht einfacher. 

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