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Fußball-Kreisliga : Padenstedt wahrt seine Minichance

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SGP nach 1:0 beim Ruthenberger SV weiter im Titelrennen. Gut Heil vergibt 2:0-Führung im Kellerkrimi. SVT siegt zweistellig.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 07:49 Uhr

Neumünster | Keinen Sieger gab es im Abstiegskracher zwischen Neumünster Türkspor und dem SC Gut Heil. Das Schlusslicht und der Vorletzte trennten sich mit einem 2:2-Unentschieden, das keinem der beiden wirklich weiterhilft. Der Drittletzte Ruthenberger SV konnte die Punkteteilung aber nicht nutzen, um sich von diesem Duo abzusetzen. Der RSV unterlag der SG Padenstedt unglücklich mit 0:1. Eine ganz klare Sache war der Auftritt des SV Tungendorf, der beim Polizei-SV Union II mit 11:1 triumphierte. Ebenfalls siegreich waren der TS Einfeld II (5:2 über den VfR Neumünster II) und der SV Bokhorst (2:0 über den TSV Aukrug).

TS Einfeld II - VfR II 5:2 (3:0)TS Einfeld II: S. Neelsen - Robold, Harder, D. Tegge, Günther (72. L. Neelsen), Tomaschewski, K. Tegge (63. Reinecke), Hoeck, Hnida (46. Peters), Huss, Dumitrica.

VfR Neumünster II: Soldat - Wöbcke (66. Lemke), Burhan Gülbay, Akcicek, Burak Gülbay, Cüneyt Ergel, Feldmeyer (7. Peetz, 44. Hartmann), Zamfir, Ionas, Amoako, Berger.

SR: Kupka (Bokhorst). - Zuschauer: 30. - Tore: 1:0 Dumitrica (17.), 2:0 Tomaschewski (24.), 3:0 Dumitrica (27.), 4:0 Hoeck (47.), 4:1 Burak Gülbay (85.), 4:2 Akcicek (90.), 5:2 Hoeck (90./+1).

TSE II-Coach "Hansi" Neelsen bezeichnete den Erfolg seiner Schwarz-Weißen als "verdient, aber um ein bis zwei Tore zu hoch" ausgefallen. Denn die gastierende "Veilchen"-Reserve steckte auch nach dem 0:3 aus Gästesicht, das Einfeld II binnen zehn Zeiger umdrehungen herausschoss, nicht auf und zeigte laut Neelsen in spielerischer Hinsicht eine gute Leistung. Wenn es für Rasensport II in Richtung des gegnerischen Strafraums ging, fehlte jedoch der letzte Tick zum Erfolg. Den Sieg für die Hausherren vereinfachte dann auch noch VfR II-Aushilfskeeper Patrick Soldat, der "uns bestimmt drei ,Dinger geschenkt hat" (O-Ton Neelsen).

PSV II - SV Tungendorf 1:11 (0:4)Polizei-SV Union II: Schröder - Reichow, Wolter, Adrian, P. Schenzer, F. Schenzer (52. Haut), Bredfeldt (70. Bammel), Rantzsch, E. Mercan, Zielinski, Attard (80. Schuboth).

SV Tungendorf: Hassoun - Kollecker (58. Grabbet), Beck, Loose, Karagül (68. Wuchinger), A. Stölting, Tan, C. Stölting, Sarau, F. Nupnau (49. Möller), Künstler.

SR: Ehlers (Boostedt). - Zuschauer: 30. - Tore: 0:1 Tan (8.), 0:2 Kollecker (9.), 0:3 Künstler (23.), 0:4 Kollecker (40.), 0:5 Sarau (50.), 0:6 Sarau (52.), 0:7 Sarau (54.), 1:7 E. Mercan (56.), 1:8 Möller (57.), 1:9 Künstler (59.), 1:10 Bammel (87.), 1:11 Wuchinger (90.).

PSV II-Coach Kay Valentin war dem Ergebnis entsprechend bedient: "Das war dieses Mal wirklich das letzte Aufgebot bei uns. Von daher war klar, dass es keinen Erfolg gibt. Aber dass es so nach hinten losgehen würde, hätte ich nun auch nicht gedacht." Dabei hatte Valentin sogar das Gefühl, dass der SVT noch nicht einmal Vollgas gegeben hatte. Der wesentliche Unterschied war für ihn aber klar: "Tungendorf kompensiert seine Ausfälle mit A-Jugendlichen, wir mit Spielern der Altliga." Keinen Vorwurf wollte er Jörg Schröder machen, der auf ungewohnter Position im Gehäuse der "Polizisten"-Reserve des Öfteren keine gute Figur machte.

Türkspor - SC Gut Heil 2:2 (0:0)Neumünster Türkspor: Ceylan - Yagmur (65. Kan), Ö. Simsek, Gökcen, G. Aktas, Keser, Inci, Yurtseven (46. Tas), Akyel, K. Aktas, Aydin (46. K. Korkmaz).

SC Gut Heil: Reimer - G. Xhemajli, Matthes, Grund, Malchau (78. Hagemann), Henning, Brettschneider, Hansen, Hyseni, Beha, Babiak.

SR: Yilmaz (Ruthenberg). - Zuschauer: 140. - Tore: 0:1 Hyseni (55.), 0:2 Babiak (67.), 1:2 G. Aktas (84.), 2:2 Inci (86., Handelfmeter). - Gelb-Rote Karte: Brettschneider (Gut Heil/90., wdh. Foulspiel).

Wirklich zufrieden waren beide Lager nach dem Remis im Kellerduell nicht. Türkspor-Trainer Cetin Bay ärgerte sich vor allem über zahlreiche vergebene Möglichkeiten seiner Equipe in der ersten Halbzeit ("Eigentlich muss es zur Pause 5:0 stehen."), und Gut Heils Obmann Dennis Keyser war frustriert, dass seine "Rothosen" nach einer 2:0-Führung noch den Ausgleich kassierten: "Es ist ärgerlich, dass wir den Sieg so spät noch aus der Hand gegeben haben."

Ruthenberg - Padenstedt 0:1 (0:0)Ruthenberger SV: Kowalczyk - Kunkel, Schilling, Beisel, Neinstell, Schramm, Fischer (59. Brunst), Maier (77. Bogolnicki), Rall, Heine, Pfeifer.

SG Padenstedt: Stichert - Anlauf, Dammann, A. Wilk, Burow, C. Wilk (46. Stöckhardt), Breiholz, Steggewentze, Ma. Klein, Hartwich, Rückert.

SR: Gries (Aukrug). - Zuschauer: 60. - Tor: 0:1 Ma. Klein (89.).

Ruthenbergs Vorsitzender und Obmann Helmut Röhrs war nach der zweiten 0:1-Pleite binnen weniger Tage reichlich frustriert: "Mir fehlen die Worte. Es ist zurzeit einfach nur bitter und die Niederlage mehr als unglücklich." Denn sein RSV habe gut gekämpft, sich zahlreiche Chancen herausgespielt und mindestens einen Zähler verdient gehabt, berichtete Röhrs. Passend zur Situation der immer stärker abstiegsbedrohten Hausherren fiel auch der Siegtreffer der favorisierten SGP, die ihre Minichance auf den Meistertitel wahrte. "Das war ein unberechtigter Freistoß, der unhaltbar abgefälscht wurde", urteilte Röhrs.

SV Bokhorst - TSV Aukrug 2:0 (2:0)SV Bokhorst: Butenschön - Quatfasel, Blöcker (73. Arndt), Röpke, Dittkuhn, Schliebitz, Hamann, Reese, Steinkamp (79. L. Ingwersen), Möbius (68. Stange), Sharma.

TSV Aukrug: Brüggen - T. Witt (46. Ralfs), Schlichting, Michalke (63. S. Althaus), Stolley, Bringmann, F. Witt, Tietz, Baltruschat, Rickert, Reinke-Allais.

SR: Yilmaz (Ruthenberg). - Zuschauer: 50. - Tore: 1:0 Quatfasel (1.), 2:0 Reese (29.).

Wie schon beim 3:0 gegen Gut Heil am vergangenen Wochenende, spielte nur der SV Bokhorst. "Wir sind über 90 Minuten gegen ein Bollwerk angelaufen. Aukrug hat mit zehn bis elf Mann verteidigt", berichtete Bokhorsts Obmann Andreas Delfs, der von "nur drei Aukruger Torschüssen" sprach. Auf Grund der zahlreichen weiteren Möglichkeiten seines SVB konstatierte er schließlich: "Das war ein klarer und verdienter Sieg, der vielleicht sogar zu niedrig ausgefallen ist."

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