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Vicelinkirche : Osternacht – Licht in der Dunkelheit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 50 Besucher nahmen am besonderen Gottesdienst in der Vicelinkirche teil. Als christliches Symbol wurden fünf Konfirmandinnen getauft.

Neumünster | Ehrfürchtige Stille herrschte am Sonnabend um 23.30 Uhr in der dunklen Vicelinkirche; nur das Licht der Straßenlaternen schien schwach durch die Fenster hinein. In solch feierlicher Stimmung begann der Gottesdienst zur Osternacht – wie auch in anderen Kirchen der Stadt.

Jeder der rund 50 Besucher des Gottesdienstes suchte sich zunächst mit einer noch nicht angezündeten Kerze seinen Platz. Dann trugen Vertreter der Kirchengemeinde mit Pastorin Angelika Doege-Baden-Rühlmann die Osterkerze als den ersten Lichtschein nach dem Tod Jesu durch das Kirchenschiff. Erste Schattenrisse der Besucher zeichneten sich ab.

„Diese Nacht ist anders als alle anderen Nächte“, deklarierte ein Sprecher der Kirche. Die Akteure des Gottesdienstes lasen mehrere Texte der Evangelisten aus der Bibel über die Ostergeschichte. Danach trugen sie mit brennenden Kerzen das Licht und damit die Hoffnung von Mensch zu Mensch durch die Kirche, und es wurde merklich heller und heller.

Neben dem Nacherleben des Glaubens an die Auferstehung Jesu, als christliches Symbol in der Osternacht, bat Pastorin Doege-Baden-Rühlmann fünf Konfirmandinnen zum Taufbecken nach vorn: Lara Walter, Lara Stier, Alina Lembke, Celine Reimers und Sophia Janßen. Dort nahm die Pastorin die Handlung der Taufe vor. Jeder Täufling erhielt neben dem selbst gewählten Leitspruch eine Kerze von ihren Taufpaten.

Mit gemeinsamen Gesang ließen die Mitglieder der Vicelinkirchengemeinde den Osternacht-Gottesdienst am frühen Ostermorgen ausklingen.

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