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Nordjob-Messe : Orientierung, Infos und viele Kontakte

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bildungsministerin Britta Ernst besuchte gestern die 12. Auflage der Nordjob-Messe in der Holstenhalle 5.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2016 | 08:30 Uhr

Neumünster | Was genau macht man denn da eigentlich? Wie und wann kann ich mich bewerben? Welche Voraussetzungen sind für den Job wichtig? Diese und viele weitere Fragen wurden gestern in der Holstenhalle 5 gestellt und beantwortet. Bis heute Nachmittag informieren sich auf der 12. Nordjob-Messe voraussichtlich rund 2000 Schüler der achten und neunten Klassen aus ganz Schleswig-Holstein über unterschiedliche Ausbildungs-Berufe, aber auch über Studiengänge.

56 Aussteller zeigen ihr Angebot und buhlen um junge künftige Mitarbeiter, so viele wie nie zuvor: von der Bundeswehr, den Stadtwerken und den Handwerksinnungen über Firmen aus vielen Bereichen bis hin zu Fachhochschulen, Regionalen Bildungszentren und Universitäten.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst betonte gestern nach einem Rundgang, die Nordjob habe sich „etabliert als wichtige Informations- und Kontaktmesse“. Sie biete wertvolle Informationen für die Berufsorientierung. Die Ministerin erklärte, die duale Ausbildung sei das wichtigste Instrument für Unternehmen, sich ihren Nachwuchs zu sichern und darüber hinaus etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun. 2015 seien rund 20  200 Ausbildungsverträge im Land geschlossen worden, das sind über 1400 weniger als noch 2011. „Die meisten jungen Leute wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es nach der Schule gibt“, so Britta Ernst.

Diese Wissenslücke will die Nordjob mit einem bewährten Konzept schließen. In erster Linie Auszubildende aus den Betrieben sprechen mit den Schülern. „Dadurch gibt es weniger Berührungsängste“, sagte Carina Meyer (20), die gestern mit Nina Schroeder (20) am Stand der Stadtverwaltung Interessenten wie Benedikt Klinge (15) und Cedric Tams (16) aus Kaltenkirchen beriet. „Ich habe schon ein zweiwöchiges Praktikum bei der Stadt gemacht und will mich wohl als Verwaltungsfachangestellter bewerben“, erklärte Cedric.

Bei den Stadtwerken war die Nachfrage nach der Ausbildung zum Betriebselektriker gestern besonders hoch. Rund 80 Beratungsgespräche für die sechs Ausbilungsberufe bei den SWN sind für die beiden Messe-Tage vorgemerkt. „Wir sind damit sehr zufrieden“, so Ausbildungsleiter Jens Hansen.

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