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Dritter Titel in Folge : Olympias Durchmarsch geht weiter

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Fußballer vom Forstweg stürmen von der Kreisklasse B in die Verbandsliga. 8:0 in Husberg wischt letzte Zweifel beiseite.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 07:53 Uhr

Neumünster | Nun ist es offiziell: Fußball-Kreisligaaufsteiger MTSV Olympia hat den Durchmarsch von der Kreisklasse B in die Verbandsliga Süd-West geschafft. Schon seit zweieinhalb Wochen war die Elf vom Forstweg nah dran, den Meistertitel in Neumünsters Beletage perfekt zu machen. Nachdem es im Sonn abendspiel bei Türkspor eine späte 1:2-Niederlage gegeben hatte und daher weiter Warten angesagt war, machten die "59er" am Montag mit einem 8:0 beim SV Bönebüttel-Husberg alles klar. Durch zwei Erfolge am Pfingstwochenende (4:0 gegen den Ruthenberger SV und 1:0 gegen Türkspor) ist auch die SG Padenstedt nicht mehr von ihrem zweiten Tabellenplatz zu verdrängen. Spannend bleibt es dagegen im Tabellenkeller, wo weiterhin fünf Teams dagegen kämpfen, einen der letzten beiden Plätze zu belegen.

Im nicht enden wollenden Nachholprogramm der Kreisliga geht es bereits heute mit den Partien SV Tungendorf gegen SV Husberg, Gut Heil gegen Padenstedt und Ruthenberg gegen Türkspor weiter. Alle Begegnungen werden um 19 Uhr angepfiffen.

SG Padenstedt - Türkspor 1:0 (0:0)SG Padenstedt: Stichert - Dammann, Andres (46. Anlauf), A. Wilk, Stöckhardt, C. Wilk, Breiholz (71. Ma. Klein), Wendt (35. Hartwich), Steggewentze, Callsen, Rückert.

Neumünster Türkspor: Ceylan - Yagmur, Ö. Simsek, K.Korkmaz, G.Aktas, Keser, Inci (89. Yurtseven), Kan (24. Akyel), Tas (61. E. Simsek), K. Aktas, Celik.

SR: Maschewski (Olympia). - Zuschauer: 130. - Tor: 1:0 Stöckhardt (75.).

SGP-Obmann Hans-Georg Eckert räumte ein, dass der Sieg seiner "Orangen" schmeichelhaft war. Denn während sich beide Teams im chancenarmen ersten Durchgang weitestgehend neutralisierten, waren die Kräfteverhältnisse nach der Pause klarer. "Da hat Türkspor jede Menge Chancen versemmelt. So, wie man es in jüngster Zeit von den Rot-Weißen kennt", sagte Eckert. Weil die "Halbmondträger" voll auf Sieg spielten, ergaben sich für die SGP Kontermöglichkeiten. Eine davon nutzte Marc Stöckhardt zum Tor des Tages (75.).

SV Bokhorst - FC Torpedo 3:1 (1:1)SV Bokhorst: Waldeck - Quatfasel, Blöcker, Dittkuhn, Schliebitz, L. Ingwersen (83. Ryll), Steinkamp, Möbius (75. Stange), Arndt, Hinrichsen, Sharma.

FC Torpedo: Rasch - Fund, Juckel, (54. Eggers), Hein, Grümmer, Gülbay, Borgert (81. Schümann), Willers, Gläske, Korkmaz, Matthis.

SR: Faron (Gut Heil). - Zuschauer: 80. - Tore: 1:0 Dittkuhn (1.), 1:1 Grümmer (40., Foulelfmeter), 2:1 Steinkamp (72.), 3:1 Arndt (90., Foulelfmeter). - Bes. Vork.: Rasch (Torpedo) pariert Foulelfmeter von Arndt (79.). - Gelb-Rote Karte: Gläske (Torpedo/89., Foulspiel).

Bereits nach 53 Sekunden brachte Philipp Dittkuhn seinen SV Bokhorst in Führung. Die Hausherren verpassten es, bei weiteren Möglichkeiten nachzulegen, ehe sie "luschig" wurden und den Ausgleich hinnehmen mussten. "Die zweite Halbzeit gehörte dann aber uns", sah Obmann Andreas Delfs seine Bokhorster klar im Vorteil.

Gut Heil - TSV Gadeland II 1:5 (0:3)SC Gut Heil: Reimer (46. Malchau) - G. Xhemajli, Matthes (46. Henning), Tosyali (75. Wolf), Schlüter, Rüschmann, Brettschneider, Hansen, Hyseni, Saliuki, Babiak.

TSV Gadeland II: Macher - Törper, Knust, Scholz, Hinrichsen, Dose, D. Koch (73. M. Koch), Kullick (85. Schildt), Thiele (75. Lembke), Begas, Zibell.

SR: Tural (Einfeld). - Zuschauer: 60. - Tore: 0:1 Dose (4.), 0:2 D. Koch (25.), 0:3 Thiele (40.), 0:4 D. Koch (71.), 1:4 Hansen (85.), 1:5 Zibell (90.).

Die Gut-Heiler Granit Xhemajli (scheiterte freistehend) und Nico Hansen (Pfosten) vergaben gleich zu Beginn echte Riesenchancen. Gadeland II machte es besser, ging durch Tobias Dose in Führung (4.) und hatte anschließend alles im Griff. "Die Einstellung stimmte bei uns nicht. Es war kein Wille und nur wenig Einsatz zu sehen. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient", war GHN-Obmann Dennis Keyser dementsprechend unzufrieden.

Ruthenberger SV - VfR II 3:2 (1:0)Ruthenberger SV: Denis - Kunkel, Schilling, Beisel (46. Wilm), Gerdt, Schramm (90. Weiß), Brunst, Maier, Rall, Sienknecht, Heine.

VfR II: Soldat - Wöbcke (44. Ay), Cem Ergel, Beckmann, Burak Gülbay, Cü. Ergel, Kilic, Burhan Gülbay, Akcicek, Amoako, Berger (83. Feldmeyer).

SR: Ehlers (Boostedt). - Zuschauer: 50. - Tore: 1:0 Sienknecht (35.), 1:1 Burhan Gülbay (53.), 1:2 Ay (58.), 2:2 Gerdt (66.), 3:2 Rall (90./+3). - Gelb-Rote Karte: Cüneyt Ergel (VfR II/72., wdh. Foulspiel).

Mit einem Freistoßhammer sicherte Dieter Rall seinen Ruthenbergern in der dritten Minute der Nachspielzeit noch den Sieg. Der RSV-Vorsitzende Helmut Röhrs war überglücklich, nachdem es zuvor vier Niederlagen in Serie gegeben hatte: "Das war sehr spannend. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, die toll gekämpft hat und sich nach der Pause nicht von den schnellen Gegentreffern beeindrucken ließ." Während es seiner Meinung nach zur Pause hätte 3:0 stehen müssen, wogte die Partie in den zweiten 45 Minuten hin und her, und auch der VfR II ging an seine Grenzen. Sehr entscheidend war für Röhrs die Präsenz des zuvor verletzten Vitali Gerdt.

PSV II - SV Boostedt 4:4 (2:1)Polizei-SV Union II: Spantig - Adrian (66. Attard), Hoffmannn, Arpe, Haut (52. Mohr), F. Schenzer, Rantzsch, T. Valentin, E. Mercan, Nützel, Reichow (90. Schuboth).

SV Boostedt: Schröder - Apler, Krämer, Lienhöft, Eckhardt (74. Böge), Schramm, Wehde (57. Harfst), Kröger, Kluge, Junkuhn, Fanasch.

SR: Brandt (Wasbek). - Zuschauer: 30. - Tore: 0:1 Lienhöft (1.), 1:1 Lienhöft (18., Eigentor), 1:2 Schröder (31., Eigentor), 2:2 Wehde (46.), 2:3 Lienhöft (48., Foulelfmeter), 2:4 Schramm (52.), 3:4 Nützel (68.), 4:4 Arpe (79.). - Rote Karte: Hoffmann (PSV II/71., Schiedsrichterbeleidigung). - Bes. Vork.: Hoffmann (PSV II) schießt Handelfmeter übers Tor (41.); Lienhöft (Boostedt) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (57.).

PSV II-Coach Kay Valentin wollte beim besten Willen nicht wahrhaben, dass seine Elf mit einem Remis davonkam: "Das ist ein Punkt, über den sich keiner freut. Jeder von uns weiß, dass der nicht verdient ist. Unser Glück in dem Spiel reichte für zehn Saisons." Obwohl die "Ordnungshüter"-Reserve eigentlich keine Chance hatte, lag sie nach zwei Boostedter Eigentoren zur Halbzeit mit 2:1 vorne. Boostedt dagegen rannte in jeder Phase der Partie auf das Gehäuse von PSV II-Keeper Dennis Spantig zu, scheiterte aber trotz der drei Tore binnen sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff ein ums andere Mal. "Wir hatten 26 Möglichkeiten. Wenn Spantig nicht im Tor gestanden hätte, wäre es zweistellig ausgegangen", fand der ebenfalls fassungslose Boostedter Lars Kröger. Die Krone auf alledem: In Unterzahl markierte der PSV II den 4:4-Ausgleich.

SV Husberg - MTSV Olympia 0:8 (0:4)SV Bönebüttel-Husberg: Reichow - Heinrich, Jeske, Siedler (38. Dena), Bohnhoff, Stoffers (78. Habermann), Gerken, Fürst, Dittmer, Kröger, Luth.

MTSV Olympia: Boll - Weidemann, Jablonski (61. Schneewolf), Granzow (59. Idrizi), S. Reichow, Mergel, Alioua, Diring (55. M. Reichow), Justin, Muhs, Khomkhonsu.

SR: Daniel (Gut Heil). - Zuschauer: 70. - Tore: 0:1 Alioua (9.), 0:2 Alioua (17.), 0:3 Alioua (41.), 0:4 Reichow (45., Foulelfmeter), 0:5 Justin (58.), 0:6 Alioua (78.), 0:7 Mergel (85.) 0:8 Idrizi (90.). - Gelb-Rote Karte: Gerken (Husberg/85., wdh. Foulspiel).

Nach zuvor vier sieglosen Spielen hintereinander zeigte sich der MTSV Olympia wieder meisterlich und machte seinen dritten Titel in Folge mit einem 8:0-Kantersieg perfekt. "Endlich haben wir es geschafft", freute sich Co-Trainer Jörg Kollwitz entsprechend. Im Anschluss an die Partie und ausgiebige Sektduschen in Husberg ging es für alle Beteiligten via Autokorso über den Großflecken ins Vereinsheim zum Feiern. Ernüchtert war hingegen Husbergs Übungsleiter Klaus Hildebrandt: "Es ist sehr enttäuschend. Ich habe die gleiche Mannschaft aufgestellt, die in Boostedt gut gespielt hatte. Aber nach dem 0:1 ging jegliches Selbstvertrauen verloren, alle waren verunsichert. Olympia hat sich dagegen in einen Rausch gespielt und in der Höhe verdient gewonnen."

SV Wasbek - TSV Aukrug 2:1 (1:1)SV Wasbek: Stephan - Philipp, Rüdiger, von der Mehden (5. Dahmke), Marcus Slotosz, Bara (90. Schmuck), Martin Slotosz (46. Hartmann), Schümann, Krawtzow, Jace, Woldt.

TSV Aukrug: Brüggen - Schlichting, Michalke (77. Hoffmann), Stolley, Jacobs, Bringmann (46. Ralfs), Braun, Tietz, Baltruschat, Rickert, Reinke-Allais.

SR: Kurtoglu (Wittorf). - Zuschauer: 50. - Tore: 1:0 Jace (10.), 1:1 Reinke-Allais (15.), 2:1 Rüdiger (84.).

Nachdem die Aukruger per Kontertor von Ricky Reinke-Allais (15.) das 1:0 von Wasbeks Rigers Jace (10.) nahezu postwendend egalisierten, bot sich eine ausgeglichene, aber chancenarme Partie. "In der zweiten Halbzeit hat Aukrug dann einiges versucht, aber wir standen sehr gut. Mit unserem 2:1 war die Moral der Gäste gebrochen", berichtete Wasbeks Ligaobmann Pasqual Rüdiger, der zugleich Torschütze des entscheidenden Treffers war.

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