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Obdachlose dürfen sich auf warme Kleidung freuen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Winter rückt in Riesenschritten vor, da kommt diese Spende wie gerufen: Mit drei großen Paketen, gut gefüllt mit nagelneuen Jacken, Hemden, Sweatshirts, Pullovern, Westen oder Mützen, rückte Thorsten Kibbel, Chef des Kieler Textilhandels Heinrich Knievel, gestern in der Obdachlosenunterkunft der Diakonie an der Gasstraße an.

Zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung hatte die Kieler Firma ihre Lager durchforstet und hochwertige Sachen aus Restbeständen und Überproduktionen zu einem Überraschungspaket geschnürt. Die neuen Kleidungsstücke im Schätzwert von rund 1500 Euro sollen im Rahmen der Weihnachtsfeuer am 11. Dezember an bedürftige Besucher der Einrichtung verteilt werden.

Leiterin Melanie Popp freute sich gestern riesig: „Das ist klasse, wir können richtige Pakete für unsere Besucher packen!“ Zwar ist es gute Tradition, dass auf der kleinen Feier alle Jahre wieder kleine Präsente an die Obdachlosen verteilt werden, in der Regel reicht der Etat aber lediglich für kleine Aufmerksamkeiten. Und kaufen können sich die Besucher solche Sachen schon gar nicht.

Die Firma Heinrich Knievel bedenkt seit vielen Jahren soziale Einrichtungen aus der ganzen Region mit entsprechenden Sachspenden zur Weihnachtszeit.

Dass die Wahl diesmal auf die Obdachlosenhilfe der Diakonie fiel, ist kein Zufall: In einer Zeit, in der alle Welt auf die Flüchtlinge schaut, habe man ganz bewusst ein Zeichen setzen wollen, auch andere bedürftige Menschen nicht zu vergessen, unterstrich Thorsten Kibbel bei der Spendenübergabe.

Mindestens 40 wohnungslose Männer und Frauen, die in der Gasstraße untergebracht sind, können aus der Spende bedacht werden.

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erstellt am 24.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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