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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 07:48 Uhr

Boostedt : Nur drei Fehler bei 20 Fragen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Andreas Witt gewann beim Fernseh-Quiz „Die Leuchte des Nordens“ und hofft, dass er beim Jahresfinale dabei ist.

Wasbek | Ein Leuchtturm für Boostedt! Zumindest einen in Miniaturformat brachte Andreas Witt aus Hamburg mit nach Hause: Der Boostedter gewann in der NDR-Quizshow die silberne Trophäe „Die Leuchte des Nordens“ und eine achttägige Flusskreuzfahrt auf der Donau, die er auch sofort antrat.

Zurück von der Kreuzfahrt mit seiner Familie berichtet der Neurologe von dem Studioerlebnis. „Es hat unglaublich Spaß gemacht. Ich habe den ganzen Tag dort verbracht, es war eine tolle Atmosphäre. Alle waren sehr nett und locker. Der Moderator Alexander Bommes, die Kameraleute, in der Maske waren alle trotz reger Betriebsamkeit ganz normal.“

Gegen vier Kandidaten aus vier anderen nördlichen Bundesländern behauptete sich der 56-Jährige in der Ratesendung rund um die norddeutsche Heimat. „Viel vorbereitet habe ich mich nicht, ein bisschen Geografie, ansonsten habe ich mich auf mein norddeutsches Allgemeinwissen verlassen“, sagt der zweifache Vater. Parat hatte er etwa die Antwort
auf die Frage nach der Sprengung einer ehemaligen
Sehenswürdigkeit in Boostedt – gemeint war der Radarturm.

Auf insgesamt etwa 20 Fragen antwortete der gebürtige Hamburger nur drei Mal falsch, so zum Beispiel auf die Frage, welcher Fluss am Bungsberg entspringt – es ist die Schwentine, nicht die Eider. „Besonders spannend war das Buzzern im Finale, da konnte ich den Sieg eintüten“, erzählt Witt. „Vor der Sendung mussten wir diverse Outfits, die wir von zu Hause mitgebracht haben, anprobieren, um sie auf Kameratauglichkeit zu testen. Die Kleidung darf zum Beispiel nicht kleingemustert sein, damit das Bild nicht unscharf wird“, erzählt er. Begleitet ins Studio hat ihn keiner, weder ein Maskottchen noch ein Familienmitglied: „Das hat sich so ergeben, machte aber gar nichts, so konnte ich mich in aller Ruhe konzentrieren.“

Der Gewinner wirkt gelassen, doch er gibt zu : „Ohne, dass wir wussten wann, hat der Moderator uns ein paar persönliche Fragen gestellt. Außerdem gab es genaue Anweisungen, wo wir hinsehen sollten, dazu die Konzentration – es war schon eine aufregende Situation.“ Vor über zehn Jahren stand Witt schon mal vor der Kamera : „Es war eine Quizshow mit Eva Herman, da ging es um Fragen zum Fernsehen. Fernsehen war schon immer eine Leidenschaft von mir“, berichtet der Oberarzt.

Und es bleibt spannend: „Ich hoffe, punktbester Schleswig-Holstein-Sieger zu bleiben, so dass ich im Dezember ins Jahresfinale einziehen kann“, sagt der Boostedter. Dann geht es um die goldene Leuchte.




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