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Konzertkritik : Nur die Tanzfläche fehlte noch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

450 Zuhörer freuten sich beim Konzert des Glenn-Miller-Orchestras in der Stadthalle über die Melodien der 40er-Jahre.

Big-Band-Klänge in bester Manier lieferte das Glenn-Miller-Orchestra unter der Leitung von Wil Salden am Montagabend im Saal der Stadthalle. 450 gut gelaunte Besucher genossen die swingende Show „The History Of Big Bands“ und spendeten am Ende den Musikern begeisterten Beifall.

Unvergessliche Melodien der Big-Band-Ära der 40er-Jahre bildeten den Schwerpunkt des Konzertes, und es war dem Publikum anzumerken, dass Wil Salden mit seiner Auswahl genau ins Schwarze getroffen hatte. Da wurde mit den Füßen gewippt, mit den Fingern geschnippt – und so manch einer bedauerte wohl, dass keine Tanzfläche freigegeben war.

Den Schwerpunkt des Melodienreigens bildeten natürlich die Kompositionen von Glenn Miller (1904 – 1944), mit deren unverwechselbarem Sound dieser bereits zu Lebzeiten zum Idol wurde. Weitere Stücke anderer Orchesterleiter aus der Zeit der Big Bands wie zum Beispiel Woody Herman, Count Basie und Harry James rundeten zudem das abwechslungsreiche Programm ab.

Das 15-köpfige Musiker-Team und sein charmanter niederländischer Leiter setzten dabei die Stücke allesamt hervorragend um. Und in zahlreichen Soli stellten die Künstler unter Beweis, dass jeder von ihnen ein wirklicher Meister auf seinem Instrument ist. Honoriert wurde dies aus den Reihen des Publikums immer wieder mit spontanem Szenenapplaus. Diesen erhielt ebenso die Sängerin des Abends, Miëtt Molnar. Mit ihrer überzeugenden Stimme und in großer Robe ließ die Solistin die elegante Zeit der großen Tanzorchester wieder aufleben.

Das authentische und mit Spielfreude dargebotene Programm versetzte die Besucher in die Zeit, als Millionen Hörer an den Radiogeräten den Übertragungen aus den berühmten Tanzpalästen lauschten.

„Supertoll. Besser geht es nicht. Es juckt einen richtig in den Füßen, und man erinnert sich an alte Zeiten“, urteilten denn auch am Schluss Magrit Strohmann (70) und Elli Ackermann (74) aus Tungendorf.

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erstellt am 12.Feb.2014 | 06:15 Uhr

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