zur Navigation springen

Rickling : Notfallmappen gibt es in Rickling und Kummerfeld

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Seniorenbeiräte haben eine Sammlung mit den wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Rickling | Eben noch mitten im Leben, plötzlich auf der Intensivstation: Um die Angehörigen in einem solchen Fall zu unterstützen, sollte man seine wichtigen, persönlichen Informationen zusammentragen. Das ist die Idee der sogenannten Senioren-Notfallmappen, die von den Seniorenbeiräten aus Rickling und Groß Kummerfeld vorgestellt wurden. „Doch eigentlich sollte jeder eine solche Sammlung haben, denn das Alter spielt im Ernstfall keine Rolle“, erklärten die Verfasser dabei einhellig.

„Nach Prüfung mehrerer Mustermappen, unter anderem aus Nortorf, haben wir uns letztlich für ein zweigeteiltes System entschieden, da nicht alle Informationen für jedermann zugänglich sein sollten“, berichtete die Vorsitzende des Groß Kummerfelder Beirates Anke Pawlik. Deshalb sei eine „Medizinische Notfallmappe“ zum Beispiel für die Telefonnummer des Hausarztes, die Medikamentenliste und zu benachrichtigende Angehörige entwickelt worden. „Die Familien-Mappe wurde dagegen für Einträge zu Versicherungen, Bankkonten und andere wichtige Daten aus den persönlichen Unterlagen zusammengestellt“, erläuterte sie weiter.

Ein Jahr lang hat die Gruppe mit großem Engagement an der Erstellung der Unterlagen gearbeitet. Und ab sofort liegen diese nun bei den Beiräten der jeweiligen Gemeinde für Interessierte bereit. In Groß Kummerfeld werden die Mappen kostenlos abgegeben. In Rickling wird dagegen ein Kostenbeitrag in Höhe von einem Euro pro Mappe erhoben. „Die Einnahmen kommen jedoch dem örtlichen Kindergarten zugute“, erklärte dazu die Vorsitzende des Ricklinger Beirats, Margot Santen.

Die Produktionskosten für die ersten 600 Exemplare, für die die Ricklingerin Renate Schümann die Titel in den jeweiligen Gemeindefarben gestaltete, übernahmen die Kommunen.

„Die medizinische Mappe sollte am besten offen neben dem Telefon ihren Platz finden. Für die Familienmappe empfiehlt sich ein sicherer Ort im Haus, der allerdings zumindest einem Angehörigen bekannt sein sollte, lautete schließlich noch der Aufbewahrungstipp aus dem Kreis der Initiatoren.

Weitere Infos zu den Senioren-Notfallmappen erhalten Interessierte bei Anke Pawlik, Tel. 0 43 93 / 7 51, und Margot Santen, Tel. 0 43 28 / 17 25 80.

Die Mappen sind auch beim nächsten Informationstreff des Seniorenbeirats der Gemeinde Groß Kummerfeld erhältlich. Die Klöönstuv findet am morgigen Donnerstag, 4. Februar, von 14 bis 17 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Kleinkummerfeld statt.


zur Startseite

von
erstellt am 03.Feb.2016 | 15:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen