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Literaturcafé Einfeld : Nostalgische Tea-Party kam sehr gut an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Einfelder Literaturcafé gab es eine gelungene Nachmittagsunterhaltung zur Teestunde am Nachmittag.

Neumünster | Den nostalgischen Charme einer britischen Teestunde genossen mehr als 80 Besucher am Sonntagnachmittag im Einfelder Literaturcafé. Denn unter dem Titel „Vintage Tea Party“ servierten die Leiterin der Stadtteilbücherei, Claudia Toppe, und ihre Mitstreiterinnen ihren teils „gut behüteten“ Gästen hier nicht nur das klassische Aufgussgetränk, sondern, unter anderem mit Gurkensandwiches und englischem Gebäck, auch die typischen Häppchen.

Schon diese Geste sorgte für amüsiert-fröhliche Stimmung unter den Besuchern. Die steigerte sich jedoch in schiere Begeisterung während des literarischen Programms, das sich natürlich rund um das Thema Tee drehte.

Gestaltet wurde die „Tee-Stunde“ von Toini Ruhnke (22), Nikolai Gemel (25), Thore Lüthjen (23) und Muriel Bielenberg (21), die allesamt im vierten Semester Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studieren. Am Klavier begleitet wurde das junge, sympathische Quartett von Prof. Matthias Stötzel.

Sie trugen ebenso romantische wie nachdenkliche und komische Texte vor, unter anderem von Trine Butt, Kurt Weill und Erich Kästner. Für viel Gelächter sorgte die von Nikolai Gemel in rasend schnellem Tempo gelesene Fabel „Der Hase und der Igel“. Ebenso mit viel Applaus bedacht wurde „Die tolle Tee-Gesellschaft“ aus „Alice im Wunderland“, bei der Muriel Bielenberg und Thore Lüthjen zu Höchstform aufliefen.

Und in der „Szene einer Ehe“ zeigte Toini Ruhnke an der Seite von Nikolai Gemel augenzwinkernd ihr Talent als (gar nicht so) gehemmte Satzbeenderin. Den Schlusspunkt dieser unterhaltsamen Tee-Stunde setzte das Ensemble passend mit dem Jazz-Standard „Tea for Two“ aus der Feder von Vincent Youmans und Irving Caesar.

Der lautstarke Applaus am Ende der Vorstellung bewies, dass die Vier durchaus noch länger hätten auf ein Tässchen Tee bleiben dürfen.

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