zur Navigation springen

Heidmühlen : Noch weniger Gottesdienste im Dorf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nur bis zu fünf Besucher kommen alle zwei Wochen in die Kapelle.

Heidmühlen | Zu wenige Kirchgänger besuchen die Kapelle in Heidmühlen. Lediglich vier bis fünf Besucher nehmen regelmäßig an den dort abgehaltenen Gottesdiensten teil. Dies berichtete der auch für Heidmühlen und Latendorf zuständige Pastor Dr. Jan-Peter Dau-Schmidt aus Großenaspe auf der Heidmühlener Gemeindevertretersitzung am Montagabend. Die Konsequenz: Der Gottesdienst in Heidmühlen soll noch weiter eingeschränkt werden.

„Bisher finden die sonntäglichen Gottesdienste alle zwei Wochen statt. Doch wir möchten hiermit darauf hinweisen, dass wir darüber nachdenken, diese zukünftig unter Umständen auf die hohen Feiertage zu beschränken“, erklärte Dau-Schmidt. Am Anfang seiner Dienstzeit vor mehr als 14 Jahren seien es noch rund 20 Gottesdienstbesucher gewesen. Im Laufe der Zeit habe er jedoch viele dieser Gläubigen beerdigen müssen. „Aber es sind seitdem praktisch keine Neuen hinzugekommen und aus Latendorf kommt eigentlich nie jemand in den Gottesdienst“, erläuterte er die derzeitige Situation. Deshalb sei jetzt der Kirchengemeinderat zu dem Schluss gekommen, dass man die Abwägung zwischen Nutzen und Aufwand diskutieren müsse, erläuterte der Pastor weiter. „Uns blutet das Herz bei dieser Entscheidung. Wir haben uns wirklich um die Gemeinden bemüht. Doch die Entwicklung stellt sich leider weiterhin rückläufig dar“, sagte Dau abschließend. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Gottesdienste in der Heidmühlener Kapelle will der Großenasper Kirchengemeinderat nun innerhalb des nächsten halben Jahres treffen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschäftigten sich die Kommunalpolitiker im Wesentlichen noch einmal mit den Punkten aus der gemeinsamen Sitzung aller Ausschüsse Anfang März (der Courier berichtete). Bestätigt wurden der Einbau einer Pumpe im Keller des Sport- und Kulturheims und der Neubau eines Löschbrunnens im Mühlenholz. Für die ausstehenden Malerarbeiten im Sport- und Kulturheim sowie die Sanierung des Rodenbeker Weges können jetzt außerdem die entsprechenden Aufträge vergeben werden.

Offiziell bestätigt, ernannt und vereidigt wurde zudem der stellvertretende Gemeindewehrführer Roman Hausner, der auf der Jahreshauptversammlung der Wehr im Januar für weitere sechs Jahre wiedergewählt worden war.
 



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen