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Neue Verkehrsführung : Noch immer fahren viele Autofahrer falsch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Verkehrszählung des Couriers: 45 Autos drehten die Runde vor dem Bahnhof, 12 fuhren über Kieler und Johannisstraße

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2014 | 07:15 Uhr

Auch nach zwei Wochen ist die neue Verkehrsführung am Bahnhof noch nicht wirklich in den Köpfen der Autofahrer verankert. Das ist das Ergebnis einer kleinen Courier-Verkehrszählung gestern zwischen 17 und 17.15 Uhr. Die Mehrzahl der Autos (45 Stück) nahm stadtauswärts vom Kuhberg aus immer noch den zwar möglichen, aber nicht gewünschten Weg über den Konrad-Adenauer-Platz, statt über die Kieler und die Johannisstraße zu fahren. Diesen Weg wählten nur zwölf Autofahrer.

Seit Dienstag ist das Hinweisschild auf dem Kuhberg näher an die Kieler Straße gerückt worden und fällt durch ein ständiges Blinklicht sehr deutlich ins Auge. Trotzdem fuhren 45 Autofahrer lieber auf den Konrad-Adenauer-Platz, und zwar ohne dort zu halten. Nur 12 der 45 Autofahrer wollten tatsächlich zum Bahnhof, luden Fahrgäste aus oder parkten. Außerdem fuhren 14 Busse und fünf Taxen über den Platz zum Busbahnhof durch oder zum Taxi-Wartestreifen vor dem Bahnhof. Eng wurde es nur, wenn Parker in der zweiten Reihe hielten oder wenn mehrere Busse nacheinander vom Zob aus starteten und die Autofahrer ihnen Vorfahrt gewähren mussten. Nur mit viel Glück gab es ein paar Mal keinen „Anrempler“.

Die gute Nachricht: Deutlich weniger Autofahrer als an anderen Tagen bogen vom Adenauer-Platz nach links in die Kaiserstraße ab, ob nun als echte Anlieger, auf der Suche nach einem Parkplatz oder zu einer ungewollten „Ehrenrunde“ um die Parkhausbaustelle. Das taten elf Fahrzeuge und ein Taxi, das zum Wartestreifen wollte.

Den Weg über Kieler und Johannisstraße wählten in dieser Zeit vom Kuhberg aus gerade einmal zwölf Fahrzeuge. Von Norden aus, also aus Richtung Tungendorf/Einfeld, bogen 15 Autos in die Johannisstraße ab. Dazu kamen noch einmal sieben Pkw, die aus der Mittelstraße in die Johannisstraße einbogen. Erfreulich: Falschfahrer, die die Johannisstraße entgegen der gewendeten Einbahnrichtung befuhren, gab es nicht. Das war in den ersten Tagen der neuen Verkehrsführung noch anders (der Courier berichtete).

Ein Problem ist aber immer noch geblieben: Manche Autofahrer, die von der Rendsburger Straße kommen und in die Innenstadt wollen, erkennen zu spät, dass die rechte Fahrspur hinter dem Bahnhof zur Rechtsabbiegerspur zum Adenauer-Platz wird. Es ist auch kaum vorher zu erkennen. Das führte auch gestern zu abrupten und gefährlichen Spurwechseln nach links.

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