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Holsteinischer Courier

22. Oktober 2017 | 10:28 Uhr

Sperrbezirk : Noch ein Fall von Geflügelpest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Graugans am Einfelder See war auch infiziert. Die amtlichen Anordnungen bleiben bestehen.

von
erstellt am 25.Feb.2017 | 09:16 Uhr

Neumünster | In Neumünster ist gestern der zweite Fall von Geflügelpest bei einem Wildvogel festgestellt worden. Bei einer Graugans, die eine Spaziergängerin tot an der Schanze des Einfelder Sees gefunden hatte, hat sich der Verdacht bestätigt. Das teilte die Stadt gestern mit.

Damit bleiben die amtlichen Anordnungen, die seit dem ersten Fund gelten, für mindestens 21 Tage weiter bestehen. Die Stadtteile Einfeld und Tungendorf bleiben ein Sperrgebiet und das gesamte Stadtgebiet sowie Teile des Kreises Rendsburg-Eckernförde ein Beobachtungsgebiet.

Im Sperrbezirk herrschen Stallpflicht und Biosicherheitsmaßnahmen für alle Geflügelhaltungen, auch mit Beständen von unter 1000 Tieren. Es muss gesonderte Schutzkleidung getragen, vor den Stall-Eingängen müssen Desinfektionsmatten oder -wannen aufgestellt werden. Hunde und Katzen dürfen im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen. Fahrzeuge und Behältnisse sind nach jedem Transport von Geflügel zu desinfizieren. Das Veranstalten von Geflügel-Ausstellungen oder -Märkten ist weiterhin untersagt.

Der erste Fall von Geflügelpest auf Stadtgebiet war am 3. Februar festgestellt worden, nämlich bei einem Kormoran, der am Westufer des Sees gefunden wurde (der Courier berichtete). Wäre jetzt nicht der zweite Fall aufgetreten, hätte die Behörde die Restriktionen Anfang März aufheben können.

Die ganze Stadt außerhalb des Sperrbezirks bleibt Beobachtungsgebiet. Auch hier dürfen Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen (ausgenommen sind Jagd-, Dienst- und Suchhunde beim Einsatz und in der Ausbildung). Auch Geflügelausstellungen sind untersagt.

Die Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete in diversen Umlandgemeinden bleiben ebenfalls bestehen.

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