zur Navigation springen

Polizeibericht : Niemand sah den rätselhaften Unfall

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Polizei sucht weiterhin die Ursache für den schweren Unfall am Neujahrsmorgen bei Willingrade. Der Fahrer ist noch nicht vernehmungsfähig.

von
erstellt am 03.Jan.2014 | 11:00 Uhr

Der schwere Unfall, der am Neujahrsmorgen einen Mann (26) aus dem Kreis Segeberg fast das Leben kostete, gibt der der Polizei nach wie vor Rätsel auf. Der Fahrer eines Mercedes hatte aus noch ungeklärter Ursache auf der Kreisstraße 114 (früher Bundesstraße  205) zwischen Kleinkummerfeld und Willingrade einen Baum gestreift und war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Danach war er lebensgefährlich verletzt in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt worden. Nur durch Zufall entdeckten Rettungssanitäter aus Neumünster, die gerade von einem Krankentransport kamen, das demolierte Auto von ihrem Krankenwagen aus in einem Knick, leisteten Erste Hilfe und riefen weitere Rettungskräfte (der Courier berichtete).

„Wir wissen leider immer noch nicht, was dort genau passiert ist und wie lange der Verletzte an der Unfallstelle lag“, erklärte Silke Westphal, Sprecherin der Polizei in Bad Segeberg.

Nach wie vor gibt es für den Unfall keine Zeugen. Auch der Fahrer konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht befragt werden. „Er liegt noch im Koma und ist nicht vernehmungsfähig. Sein Zustand ist weiterhin kritisch“, erklärte die Polizeisprecherin auf Nachfrage. Hinweise auf Alkoholkonsum haben die Ermittler nicht, hieß es.

Jetzt hofft die Polizei, dass das Gutachten eines Dekra-Sachverständigen Licht ins Dunkel bringen wird. „Ein Sachverständiger war an der Unfallstelle. Wir warten jetzt auf seine Erkenntnisse zur Unfallursache“, erklärte Silke Westphal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen