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Aukrug : Nicole Rohwer bleibt Chefin im Ortsbeirat

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wiederwahl in Aukrug-Innien. Der Erlenweg wird nicht zur Sackgasse, die Tempo-30-Zone reicht.

Nicole Rohwer (39) bleibt Vorsitzende des Ortsbeirates Innien. Sie wurde auf der Sitzung am Montag im Gemeindezentrum bei offener Stimmabgabe einstimmig wiedergewählt, und damit tritt die Aukruger CDU-Gemeindevertreterin ihre zweite Amtsperiode an. Vor rund eineinhalb Jahren war sie an die Spitze gewählt worden, nachdem ihr Vorgänger Henning Rohwer aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten wollte. Ihr Stellvertreter ist Andreas Andresen, der ebenfalls das volle Vertrauen der Ortsbeiratsmitglieder ausgesprochen bekam.

Erste sachpolitische Entscheidung war die einvernehmliche Empfehlung an die Gemeindevertretung, vor der Schule am Ziegeleiweg einen Behindertenparkplatz einzurichten. Dagegen wurde den Anwohnern im Erlenweg eine Absage erteilt, die Sackgasse als Spielstraße auszuweisen. Die Beiratsmitglieder sind der Meinung, dass die Ausweisung einer Tempo-30-Zone ausreicht, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Sollten neben der Beschilderung weitere Kosten anfallen, wie zum Beispiel für bauliche Einrichtungen, die den Verkehrsfluss zusätzlich bremsen, wird der Tagesordnungspunkt neu beraten. Bürgermeister Nils Kuhnke berichtete, dass die Umrüstung der Innier Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen auf den Weg gebracht ist. Insgesamt sollen 246 Leuchtkörper in einzelnen Abschnitten ausgetauscht werden. Die finanziellen Bedingungen für eine gemeindliche Übernahme der Beleuchtung von den Stadtwerken Neumünster handelt Bürgermeister Nils Kuhnke zurzeit noch aus.

Nach dem Willen der Beiratsmitglieder soll das alte Buswartehäuschen am ehemaligen Zob gegenüber der Volks- und Raiffeisenbank nun doch nicht der Abrissbirne zum Opfer fallen. Nach lebhaften Diskussionen setzte sich die Meinung durch, der überdachten Haltestelle einen neuen Farbanstrich zu geben, damit Radfahrer oder Wandergruppen bei widrigen Wetterbedingungen einen Unterschlupf haben.

Außerdem sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dem Verein Erna (Extensive Robustrinderhaltung im Naturpark Aukrug) entlang der Bünzau grünes Licht für die Einrichtung einer Jungviehwiese zwischen den Ortsteilen Innien, Böken und Bünzen zu geben. Wie zu hören war, beabsichtigen die Vereinsmitglieder, ab Februar 2014 auf der rund zwölf Hektar großen Fläche, davon gehören der Gemeinde etwa vier Hektar, einjährige weibliche Tiere weiden zu lassen. Immer für ein Jahr, um die dann zweijährigen Tiere wieder durch einjährige Robustrinder auszutauschen.

Nachteile für Jäger oder Angler sollen nicht entstehen. Auch sollen Bullen oder aggressive Rinder dort nicht weiden. Für die Unterhaltung und Einzäunung der Gesamtfläche kommt der Verein auf.



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