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Bundesliga : Neumünsters HSV-Fans zittern weiter

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeinsam sahen Anhänger das jüngste Spiel um den Abstiegskampf der Hamburger Fußballer. Sie geben ihren Verein nicht auf.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Auch in Neumünster haben die HSV-Fans am Sonnabend mit ihrem Verein gezittert. So zum Beispiel in der Sportsbar der Stefan-Schnoor-Arena an der Fehmarnstraße. Denn dort wurden alle Begegnungen des letzten Bundesliga-Spieltages gezeigt. Eine kleine Gruppe HSV-Sympathisanten hatte zwischen Fans sämtlicher Bundesligamannschaften Platz genommen, um sich die Begegnungen des letzten Spieltages gebannt anzuschauen.

Letztlich konnten die HSV-Fans erstmal aufatmen. Trotz einer 2:3-Niederlage in Mainz konnte ihre Mannschaft am Sonnabend den 16. Tabellenplatz sichern. „Ich hatte die Chance, mit nach Mainz zu fahren, aber es war einfach zu aufregend. Ich bin lieber zu Hause geblieben. Ich habe schon die ganze vergangene Woche Angst gehabt“, sagte Arne Manthey aus Bordesholm. Der 36-Jährige ist HSV-Fan seit er denken kann. „Schon als kleiner Junge hat mein Opa mich immer mitgenommen, wenn er Toto-Wetten auf den HSV abgegeben hat. Im Stadion waren wir damals nicht, dafür war er schon zu alt. Heute habe ich Dauerkarten und bin regelmäßig bei Spielen in Hamburg dabei“, sagte Manthey weiter.

Angst hatte auch Benjamin Brink (28) aus Wittorf. „Ich konnte an nichts anderes mehr denken“, berichtete der Wittorfer. Auch er ist bereits von Kindesalter an HSV-Fan. „Durch meinen Vater bin ich dazu gekommen. Der hat mich früher regelmäßig mitgenommen ins Stadion. Für mich gibt es bis heute keine andere Mannschaft“, betonte er. Er saß zusammen mit Jörg Buchholz (48) aus Groß Kummerfeld am Tisch, der seit über 40 Jahren für den Hamburger Club schwärmt. Doch wie geht es weiter, sollte der HSV wider Erwarten absteigen? „Einmal HSV, immer HSV. Was auch immer kommen wird, wir halten zu unserer Mannschaft. Das hängt bei uns nicht vom Erfolg ab, wie es Fans anderer Mannschaften halten“, sagten sie mit Blick in die Bayern-Ecke.

Für den Hamburger SV ist die Sache Bundesliga noch nicht durch. In der Relegation muss sich der Club von der Elbe noch in zwei Endspielen gegen Greuther Fürth beweisen, um den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte zu verhindern. Das erste Spiel wird am Donnerstag, 15. Mai, um 20.30 Uhr in Hamburg angepfiffen. Das alles entscheidende Rückspiel beginnt am Sonntag, 18. Mai, um 17 Uhr.

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