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Modellflug : Neumünsters Asse wollen wieder abheben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner Nils und Peer Brückner greifen nach internationalen Erfolgen / Im Frühjahr geht es zur Europameisterschaft

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 07:15 Uhr

Neumünsters Top-Modellflieger Nils (20) und Peer Brückner (17) starten zu neuen Höhenflügen: Nils Brückner steht mit dem fünften Platz im A-Kader als zweiter „Nachrücker“ für das Nationalteam zur Verfügung. Sein jüngerer Bruder Peer (17) qualifizierte sich jetzt als Juniorpilot für die Europameisterschaft im nächsten Jahr in Liechtenstein.

Vater Norbert Brückner ist sichtlich stolz auf seine beiden Jungs. Deren Pilotenleistungen kann er gut bewerten, denn er ist selbst leidenschaftlicher Modellflieger. „Die beiden sind praktisch auf Flugplätzen aufgewachsen. Da ist es kein Wunder, dass sie selbst eine solche Leidenschaft für diesen Sport entwickelt haben“, sagt er.

Nils Brückner ist seit 2007 dabei und klappert mit seinem Vater in ganz Deutschland Flugwettbewerbe ab, um sich Ranglistenpunkte zu sammeln. Peer Brückner folgte dem Beispiel seines großen Bruders zwei Jahre später.

Der sehr zeitaufwändige Sport ist schwer mit der Ausbildung der beiden Brüder zu vereinen, aber bisher läuft es ganz gut: Nils Brückner studiert im fünften Semester Jura, Peer macht nächstes Jahr sein Abitur. „Das wird nochmal richtig interessant. Die Europameisterschaft nächstes Jahr ist nur einen Monat nach Peers Abi“, erklärt Nils Brückner schmunzelnd.

Doch selbst ohne Wettkämpfe kostet das Hobby sehr viel Zeit. „Vor Wettkämpfen fahre ich eine Zeit lang jeden Morgen und jeden Abend auf den Flugplatz, um an der Feineinstellung meines Fliegers zu basteln“, erklärt Nils Brückner.

Nach wie vor immer mit dabei ist ihr Vater. Im eigens für solche Touren gekauften und ausgebauten VW-Bus fahren die drei gemeinsam zu Wettkämpfen in ganz Deutschland. „Wir wechseln uns mit dem Fahren dann regelmäßig ab. Wenn man 1000 Kilometer Strecke vor sich und nur eine Nacht Zeit hat, ist man froh, wenn man nicht alleine ist. Vor allem, wenn man am nächsten Tag fliegen soll“, erklärt Nils Brückner.

 

 

 

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