Hohe Temperaturen : Neumünster trotzt der Hitze

Bei hohen Temperaturen sollte viel Wasser getrunken werden.
Bei hohen Temperaturen sollte viel Wasser getrunken werden.

Berufsfeuerwehr und Krankenhaus melden keine auffälligen Steigerungen bei Einsatz- und Patientenzahlen.

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31. Juli 2014, 05:30 Uhr

Neumünster | Die Sonne brennt unerbittlich vom Himmel – doch die meisten Neumünsteraner zeigen sich auch bei Temperaturen um die 30-Grad-Marke äußerst hitzeresistent. „In Bezug auf die Anzahl unserer Einsätze können wir nichts Auffälliges feststellen. Es handelt sich um einen ganz normalen Sommer“, sagt Jan Steinert von der Berufsfeuerwehr.

Im Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) sieht die Lage ähnlich aus. „Wir stellen zwar schon ein vermehrtes Patientenaufkommen fest, aber im Vergleich zu den Vormonaten lässt sich kein deutlicher Zuwachs erkennen“, sagt Henrik Schlüter, leitender Oberarzt der Notaufnahme. So sei die Patientenzahl im Mai ähnlich hoch gewesen – „und ich kann mich nicht erinnern, dass die Temperaturen da besonders hoch waren“, sagt er. Nichtsdestotrotz ist das Krankenhaus momentan gut ausgelastet. Die medizinische Klinik kann derzeit keine Patienten aus anderen Kreisen aufnehmen, weil Betten fehlen.

Verändert haben sich laut Schlüter während der vergangenen Wochen vor allem die Zeiten, in denen die Patienten ins FEK kommen: „Viele Menschen verlegen ihre Freizeitaktivitäten aufgrund des Wetters in die Abendstunden, daher kommt es in diesem Zeitraum auch häufiger zu gesundheitlichen Problemen“, sagt der Arzt.

Um unbeschadet durch die heißen Tage zu kommen, gilt eine goldene Regel: viel trinken! „Bei hohen Temperaturen kommt es verstärkt zu Flüssigkeitsmangel“, sagt Jan Steinert. Das kann zu Schwächeanfällen oder Schwindel führen. „Sobald erste Anzeichen festgestellt werden, sollte man aus der Sonne gehen und viel Wasser zu sich nehmen, um den Körper herunterzukühlen“, rät er.

Auch in den Altenheimen ist die Hitzewelle ein großes Thema. So wird unter anderem im Haus Hog’n Dor in der Klaus-Groth-Straße verstärkt darauf geachtet, dass die Bewohner viel trinken. „Außerdem haben wir einen schattigen Innenhof. Dort ist das Wetter einigermaßen gut zu ertragen“, sagt Mitarbeiterin Katharina Prochnow.

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