Kommunalpolitischer Bierabend : „Neumünster muss sexy sein“

Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger (von rechts) genoss wie Ute Spieler, Thorsten Klimm und Axel Westphal den lauschigen Abend am Einfelder See.
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Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger (von rechts) genoss wie Ute Spieler, Thorsten Klimm und Axel Westphal den lauschigen Abend am Einfelder See. 

Das Interesse am Kommunalpolitischen Bierabend steigt immer weiter. Einigkeit gab es bei den Themen Haushaltsdisziplin und Ansiedlungspolitik.

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22. Juli 2017, 08:15 Uhr

Neumünster | Das Interesse am Kommunalpolitischen Bierabend des Unternehmensverbandes Mittelholstein steigt und steigt. Bei diesem Empfang in der Schanze am See treffen sich traditionell die Vertreter von Neumünsters Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Vereinen und Verbänden – und am Donnerstag war die Kapazität des Restaurants Schanze am See definitiv erreicht.

Als die ersten 200 Zusagen beim UVM eingetrudelt waren, traten bei den Organisatoren die ersten Schweißperlen auf die Stirn. Als Novum gab es deshalb – mit Ausnahme der Tische für Vorstand und Ehrengäste – erstmals keine feste Sitzordnung. Letztlich drängten sich 170 Gäste im Saal.

Vor Essen und Plausch bei kühlen Getränken standen die Reden von Ulf Michel (Unternehmensverband) und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. Erneut gab es viel Lob und wenig kritische Spitzen von der Wirtschaft an die Adresse der Verwaltung und Kommunalpolitik. Beim Stichwort Haushaltskonsolidierung und Ausgabendisziplin waren sich Michel und der OB recht einig. Die Gewerbesteuereinnahmen können auch mal wieder nach unten gehen und die Sozialausgaben steigen. „Wir dürfen nicht mehr ausgeben, als wir haben“, sagte Tauras. Ulf Michel warnte davor, auf der Einnahmenseite an höhere Gewerbe- und Grundsteuern zu denken. Zur Förderung der aufstrebenden Entwicklung hält Michel sogar eine Senkung für nötig. Michel: „Es muss für Unternehmen sexy sein, nach Neumünster zu kommen.“

Für Tauras bringt besonders die Logistikbranche Neumünster voran. „Dort werden Jobs geschaffen, auch gut bezahlte Jobs“, sagte Tauras nicht nur mit Blick auf den von Voigt gerade gebauten Stückgutumschlag am Donaubogen. Auch die nächste Ansiedlung sei bereits perfekt, sagte Tauras, ohne Namen zu nennen.

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