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Schwerverletzter am Kombi-Verkehrsterminal : Neumünster: Lokführer fährt mit 0,75 Promille in Bauzaun

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Rangierer sieht den Zusammenprall kommen, springt von der Lok und verletzt sich schwer.

Neumünster | Bei einem Rangierunfall auf dem Gelände des Kombi-Verkehrsterminals an der Brückenstraße in Neumünster ist am Donnerstagvormittag ein Mann schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte eine Lok auf einer Rangierfahrt gegen 10.30 Uhr einen sogenannten Bremsschuh auf der Schiene überfahren und anschließend den Bauzaun zum benachbarten Lokschuppen-Gelände durchbrochen. Der Rangierer, der vorne auf der Lok stand, sah den Zusammenprall kommen und sprang rechtzeitig von der Lok. Dabei zog er sich allerdings Verletzungen zu. Ein alarmierter Rettungswagen brachte den Mann ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Ein Atemalkoholtest bei dem 49-jährigen Lokführer ergab einen Wert von 0,75 Promille.

Die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll (NEG), die den Kombi-Verkehrsterminal mit betreibt, wollte am Donnerstag keine Angaben über die Höhe des Schadens machen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Da es sich bei dem betroffenen Gleis um ein Abstellgleis handelt, war der Zugverkehr von dem Unfall nicht weiter betroffen.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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