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Weniger Hundehaufen durch QR-Codes? : Neumünster: Hundebesitzer sollen Tüten per Handy nachbestellen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Einfach Code mit dem Handy einscannen und die Stadt verspricht, die Hundetütenspender innerhalb eines Tages aufzufüllen.

Neumünster | Die Stadtverwaltung in Neumünster unternimmt einen neuen Anlauf, die Zahl der „Tretminen“ in Parks und Grünflächen weiter einzudämmen: Das Handy soll helfen. In diesem Fall das Smartphone des Hundebesitzers.

Die Stadt hat dazu die derzeit 19 im Stadtgebiet aufgestellten Hundetütchenspender mit so genannten QR-Codes nachgerüstet. Ist der Spender leer, kann der Hundebesitzer (oder auch der aufmerksame Spaziergänger) den Code mit dem Smartphone einlesen. Das Gerät erzeugt dann eine automatische Mail an das Technische Betriebszentrum (TBZ). Die Stadt Neumünster verspricht, dem Alarmruf binnen eines Werktages nachzukommen und den Spender aufzufüllen.

„Wir setzen auf die Mithilfe verantwortungsbewusster Hundebesitzer, um das Problem Hundekot weiter in den Griff zu bekommen und die Stadt sauberer zu machen“, appellierte Neumünsters Stadtrat Oliver Dörflinger gestern bei der Vorstellung des neuen Systems an die Hundebesitzer. Immerhin zupfen die rund 4100 Hundehalter in Neumünster pro Jahr inzwischen rund eine Million schwarze Beutel aus den Spendern, mit denen sich die Hinterlassenschaft des Vierbeiners bequem und hygienisch aufnehmen lassen.

Der Stadt fällt das neue Angebot auch deshalb leicht, weil es mit vergleichsweise geringen Kosten verbunden ist: Der Aufkleber mit dem QR-Code kostet gerade mal zwei Euro. Ausgedacht haben sich den neuen Service die beiden TBZ-Mitarbeiter Stefanie Prochnow und Tobias Osbahr, die sich weitere Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik vorstellen können. So könnten etwa Mülltonnen mit QR-Codes Handybesitzer informieren, was in diese Tonne darf und was nicht, erklärt Stefanie Prochnow.

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