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Industriegebiet Süd : Neumünster: Fahrgast sticht auf einen Taxifahrer ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein 33-Jähriger attackiert den Fahrer immer wieder und verfolgt ihn.

Neumünster | Eine Taxifahrt innerhalb Neumünsters endete in der Nacht zu Sonnabend mit einer Messerstecherei und weiteren massiven Attacken des Fahrgastes. Dabei verletzte er den Taxifahrer aus Neumünster.

Ein 33-jähriger Mann war am Bahnhof in ein Taxi eingestiegen und ließ sich in das Gewerbegebiet Weserstraße fahren. Hier wollte der betrunkene Mann allerdings nicht aussteigen, sondern weiterfahren. Gegen 23.30 Uhr wollte sich der Taxifahrer erstmal die Fahrt vom Bahnhof in die Weserstraße bezahlen lassen. Es ging um 18,40 Euro. Erst wollte der Mann nur in Kleingeld, dann überhaupt nicht mehr bezahlen. Es kam zu einem Streit, in dessen Verlauf der Fahrgast ein Taschenmesser zog und in Richtung des rechten Auges des Taxifahrers stach.

Geistesgegenwärtig konnte der 50-jährige Taxifahrer die Hand des Mannes festhalten, so dass es nur zu einer ganz leichten Verletzung des Taxifahrers, einer Rötung des Auges, kam. Der Fahrgast wurde immer aggressiver und versuchte mehrfach, auf den Taxifahrer einzustechen. Dem gelang es weiterhin, die Attacken abzuwehren, er wurde lediglich an zwei Fingern verletzt. Der Fahrgast ließ nicht von dem Taxifahrer ab und forderte nun auch noch die Herausgabe der Tageseinnahmen. Diese wollte der Taxifahrer aber nicht hergeben. Der Fahrgast hörte immer noch nicht auf, den Taxifahrer zu attackieren.

Der 50-jährige wusste sich nun nicht mehr anders zu helfen, als nach einem Schraubenschlüssel zu greifen und dem Fahrgast damit mehrfach auf den Kopf zu schlagen. Noch immer ließ der Fahrgast nicht ab und dem Taxifahrer gelang es nun auszusteigen. Der Fahrgast stieg auch aus, griff nach einem Knüppel und verfolgte den Taxifahrer um das Taxi herum, bis dieser in das Taxi einsteigen und schnell die Türen verriegeln konnte. Ein zufällig vorbeifahrender Pkw-Fahrer rief die Polizei, die den Fahrgast, der keinen festen Wohnsitz hat, festnahm. Kurz danach brach der Fahrgast zusammen und wurde ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus eingeliefert.

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erstellt am 05.Dez.2016 | 08:30 Uhr

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