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Parkleitsystem : Neues System führt zu 2900 Parkplätzen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt lässt gerade 113 neue Wegweiser zu den Parkplätzen in der Innenstadt aufstellen. Bis Ende Dezember soll es fertig sein.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 05:00 Uhr

In erster Linie sollen die auswärtigen Besucher davon profitieren: Die Stadt lässt derzeit das neue Leitsystem am Ring installieren, das den Parksuchverkehr reduzieren und es Autofahrern leichter machen soll, einen der 2900 Parkplätze innerhalb des Rings zu finden.

Das neue System löst das alte mit den Hinweisen auf die drei Bereiche der Innenstadt ab und unterteilt nur noch „Zentrum Nord“ und „Zentrum Süd“. Der nördliche Bereich mit den roten Schildern umfasst (in etwa) die Zone zwischen Museumsparkplatz am Schleusberg, den Parkflächen rund um den Bahnhof, an der Christianstraße und am Klostergraben. Die südliche, türksfarbige Zone spielt sich zwischen Karstadt, Waschpohl und City-Parkhaus sowie AOK-Parkplatz ab. „Das neue System ist einfacher und klarer strukturiert. Es weist am Ring nicht mehr auf eine bestimmte Parkfläche hin, sondern nur auf den Bereich. Dem auswärtigen Besucher ist es meist egal, wo er parkt; Hauptsache, er findet schnell das Zentrum. Und von fast allen Parkplätzen ist der Großflecken in maximal fünf Minuten zu Fuß erreichbar“, sagte Michael Köwer von der Stadtplanung. Erst in unmittelbarer Zielnähe werden die Parkmöglichkeiten auch benannt.

Die 113 neuen Schilder an 59 Standorten und deren Installation kosten die Stadt rund 63 000 Euro. Einen Großteil der Arbeiten erledigen Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ); die übrigen Schilder stellt die Herstellerfirma auf. Bis Ende Dezember soll der Großteil erledigt sein, bis Mitte Januar auch der Rest.

Der nächste Schritt soll dann die Weiterentwicklung zum elektronischen System sein. Voraussichtlich im Herbst 2015, etwa zeitgleich mit der Eröffnung des ECE-Centers, soll es elektronische Tafeln am Ring geben, die die Zahl der freien Plätze auf den nächstgelegenen Parkmöglichkeiten anzeigen. Laut Vertrag wird sich ECE an den Kosten dafür beteiligen. Wer ebenfalls mit seinem privaten Parkhaus oder -platz integriert werden möchte, muss dafür ebenfalls zahlen, sagte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras im Bauausschuss.

Die großen städtischen Parkplätze wie Waschpohl und Kleinflecken werden aber voraussichtlich nicht in die dynamische Anzeige einfließen, weil sie weder eine zentrale Zufahrt noch Schranken haben und dadurch keine exakten Daten an einen zentralen Rechner senden könnten. Das dynamische System wird also voraussichtlich nur auf die freien Plätze bei ECE, im (ECE-) Parkhaus am Bahnhof, dem Parkhaus an der Plöner Straße und bei Karstadt hinweisen können.

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