Tierpark : Neues Netzwerk für den Tierpark

Praktische Hilfe  will das Zukunftswerkstatt-Netzwerk leisten. Dazu gehören (hinten von links) Dr. Klaus-Joachim Poweleit (Tierparkvereinigung), Egon Blitza, Lars Thullesen, Reinhard Franke, Matthias Trauzold ( Umweltamt), Forstfachmann Stefan Kommoß sowie (vorne links) Thomas Hildebrandt und Christian Wigger (2. von rechts). Die Tierpark-Chefinnen Verena Kaspari (rechts) und Viola Effenberger freuen sich über diese Unterstützung wie das neue Dach der Grillhütte, vor der sie stehen.
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Praktische Hilfe will das Zukunftswerkstatt-Netzwerk leisten. Dazu gehören (hinten von links) Dr. Klaus-Joachim Poweleit (Tierparkvereinigung), Egon Blitza, Lars Thullesen, Reinhard Franke, Matthias Trauzold ( Umweltamt), Forstfachmann Stefan Kommoß sowie (vorne links) Thomas Hildebrandt und Christian Wigger (2. von rechts). Die Tierpark-Chefinnen Verena Kaspari (rechts) und Viola Effenberger freuen sich über diese Unterstützung wie das neue Dach der Grillhütte, vor der sie stehen.

Firmen und kundige Privatleute beraten, planen und bauen bei Sanierungsprojekten und helfen bei der Büroorganisation

shz.de von
27. September 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Es herrscht Aufwind im Tierpark: Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt“ hat sich ein Netzwerk von Firmen und Privatleuten gebildet. „Es geht darum, dass uns fachliches Wissen, Zeit, Rat und Geld von diesem Kreis angeboten wird mit dem Ziel, Ideen zu sammeln, ein Netzwerk aufzubauen und Projekte zu realisieren“, erklärte Tierparkdirektorin Verena Kaspari.

Gastronom Thomas Hildebrandt sagt es so: „Wir wollen, dass der Tierpark verstärkt von hiesigen Unternehmen getragen wird; viele jüngere Unternehmen wissen nicht, dass sich bereits ihre Väter hier engagiert haben.“ Verena Kaspari ist begeistert über die geballte Hilfe: „Viola Effenberger und ich sind Fachfrauen auf unserem Gebiet, aber wir können nicht alles. So können wir den Tierpark mit Hilfe dieses externen Netzwerks professionalisieren.“

Die 2014 geborene Zukunftswerkstatt hat bereits Früchte getragen. Handwerksmeister Lars Thullesen und sein Team deckten das durch Sturm schwer beschädigte Dach der Grillhütte beim Wisent-Gehege ein – mit neuen glänzenden Ziegeln. Es gibt neue Laufräder für Kleinkinder; die Nordbau hat nach der Messe bergeweise Holzhäcksel gebracht, und die Stadt liefert ihren Baumschnitt jetzt regelmäßig als Futtergabe. Die Stadtwerke signalisieren, Radlader & Co. auszuleihen.

Weitere Projekte sind in Planung: Das Bibergehege mit marodem Holz und fehlendem Wasserabfluss wird 2017 auf Vordermann gebracht. Im Marderhundgehege wird ein neuer Turm entstehen, der Ex-Geisterwald soll zum amphibiengerechten Feuchtgebiet umgestaltet werden. Der Tierpark wird bei Förderanträgen für die Aufforstung beraten; die Bauunterlagen des Tierparks werden zurzeit gescannt und digitalisiert. „Die bisherigen Leistungen entsprechen etwa 14 000 Euro, und es kommt noch mehr. Es hat eine richtige Welle gegeben“, sagt Verena Kaspari erfreut.

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