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Besuch in der Stadttöpferei : Neues Künstler-Duo in der Töpferei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Keiyona Constanze Stumpf aus München und Ray Chen aus den USA arbeiten im Mai gemeinsam am Fürsthof an neuen Werken.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2016 | 08:30 Uhr

Neumünster | Seit einer Woche arbeiten Keiyona Constanze Stumpf (33) aus München und Ray Chen (50) aus den USA gemeinsam in der Stadttöpferei am Fürsthof. Sie sind eins der monatlich wechselnden Tandem-Teams, die jeweils aus einem erfahrenen Künstler und einem Nachwuchskünstler bestehen. Bis Ende Mai wird das Duo in dem Künstlerhaus nicht nur ganz praktisch arbeiten, sondern auch viel diskutieren und sich austauschen.

So geht es unter anderem um Erfahrungen mit verschiedenen Materialien. Während Ray Chen bereits große Erfahrungen mit Keramik hat, ist seine junge Kollegin neu in dieser Materie. Sie hat sich zuvor überwiegend mit Papier, Kunststoff oder Gips beschäftigt und profitiert jetzt von Tipps.

Keiyona Constanze Stumpf wird dem Amerikaner über ihr gerade abgeschlossenes Studium der Freien Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München erzählen, er ihr im Gegenzug von der Kunstszene in den USA berichten. Der Amerikaner ist seit 2015 Leiter der Kunstabteilung des New England Institute of Education in Falmouth. Zuvor war er Leiter für Keramik an der Indiana State University und der University of Southern Maine. Aufenthalte und Ausstellungen in Amerika, Europa und Asien haben ihn geprägt.

In Neumünster arbeiten beide nebeneinander in den Räumen der Stadttöpferei an neuen Werken. Ray Chen hat die Mutter-Kind-Beziehung zu einem wiederkehrenden Thema seiner oft großen, mehrteiligen installativen Arbeiten gemacht. Auslöser dafür war die schwere Parkinson-Erkrankung seiner Mutter. Sein Aufenthalt in Neumünster soll ihm eine neue Perspektive verschaffen. „Ich möchte auf einer Reise immer etwas durchbrechen“, so der Amerikaner. In Neumünster möchte er Leichtigkeit finden und einen Teil seiner neuen Werke hängend präsentieren. Die Arbeiten seiner Kollegin hingegen behandeln organische Lebensformem. „Es geht darum, wie die Dinge in der Natur entstehen und wie wir sie wahrnehmen“, sagt Keiyona Constanze Stumpf.

Ihre Ergebnisse zeigen beide Künstler gemeinsam mit der Künstlerischen Leiterin Danijela Pivaševi-Tenner am Sonnabend, 28. Mai, während der Museumsnacht von 18 Uhr bis Mitternacht in der Stadttöpferei.

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