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Holsteinischer Courier

22. November 2017 | 23:05 Uhr

Wasbek : Neues Bauvorhaben in Bullenbek geplant

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nachdem ein Einkaufsmarkt abgelehnt worden war, könnte es grünes Licht für eine Wohnbebauung geben.

Wasbek | Erneut gibt es eine Bauvoranfrage für das Gebiet Weststraße in Bullenbek. Eine gemischte Wohnbebauung ist für das etwa 1,5 Hektar große Areal vorgesehen. Mit diesem Thema beschäftigte sich der Wasbeker Bauausschuss auf seiner Sitzung am Dienstagabend.

Im Dezember 2016 hatte die Wasbeker Gemeindevertretung der Ansiedlung eines Einkaufsmarktes im Ortsteil Bullenbek im Gebiet Weststraße (B 430), Gartenweg und Laubenweg eine Absage erteilt (der Courier berichtete). Grundsätzlich, so war aus allen Fraktionen zu vernehmen, stehe man dieser Idee positiv gegenüber. „Eine solche Bebauung würde die angrenzenden Flurstücke besser in den Ortsteil einbinden, und in der Nachbarschaft wird eine solche Bebauung ebenfalls befürwortet“, berichtete Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU). Dem Vorhaben entgegen stehen könnten die noch in Kraft befindlichen Regionalpläne. Denn diese stecken den Gemeinden in ihrer Entwicklung enge Grenzen, insbesondere bei Bauvorhaben im Außenbereich, wozu die Fläche zählt. Deshalb wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeit einer Umsetzung bis zur Sitzung der Gemeindevertretung am 4. Oktober vorab zu prüfen.

Ebenfalls in dieser Sitzung soll Neues zum brachliegenden Jöhnk-Gelände bekannt werden. „Es gibt hier augenscheinlich interessierte Investoren, denn es gab bei mir bereits mehrere Nachfragen, ob das Projekt politisch unstrittig sei“, berichtete Rohloff. Für ihn sei es unstrittig, da dem Vorhaben ja bereits zugestimmt worden sei, erklärte er.

Der Neubau der seit Langem halbseitig gesperrten Aalbek-Brücke werde erst im September des kommenden Jahres beginnen können, da ein vorheriger Baubeginn aufgrund von Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde zum Schutz des vorhandenen Ökosystems nicht möglich sei, teilte Gundula Schuhmacher von der Verwaltung in Neumünster mit.

Kurzfristig sollen die Mängel beseitigt werden, die sich aus der Tüv-Prüfung der gemeindlichen Holzbrücken ergeben haben. Es werden schadhafte Bohlen ausgetauscht und die Geländer nach rechtlicher Vorgabe für Fahrradfahrer nun auf 1,30 Meter erhöht.

Der Gemeindevertretung wurde empfohlen, dem Wunsch eines Antragstellers zu entsprechen: Der Aufstellungsbeschluss für den rückwärtigen Bereich der Lindenstraße 18 soll aufgehoben werden, da sich das dort geplante Bauvorhaben für betreutes Wohnen nun doch nicht realisieren lässt.

Vor einigen Tagen ist ein Leck im Eingangsbereich der neuen Wasbeker Sporthalle festgestellt worden. Dennoch soll der offizielle Einweihungstermin gehalten werden. Der offizielle Festakt wird am Freitag, 13. Oktober, stattfinden, und am Sonnabend, 14. Oktober, ist ein Tag der offenen Tür geplant, bei dem sich dann alle Einwohner den Neubau anschauen können. „Der Fußbodenlieferant hat uns in die Hand versprochen, dass er am 10. Oktober fertig ist. Und bis Ende Oktober wird die Halle dann für alle Sportarten nutzbar sein“, erklärte der Ausschussvorsitzende Reiner Großer. Ihre „Feuertaufe“ bestanden habe die Halle bereits mit der Einschulungsfeier. „Die Schulkinder nutzen die Halle schon jetzt für den Sportunterricht, und die Resonanz der Besucher war durchweg positiv“, fügte dem Karl-Heinz Rohloff hinzu. Und Gundula Schuhmacher ergänzte schmunzelnd: „Bei der Abnahme durch die Versicherung wollten die Fachleute nicht glauben, dass dieser Bau ‚nur‘ knapp drei Millionen gekostet hat“.  


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