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Holsteinischer Courier

19. Oktober 2017 | 16:34 Uhr

Schillsdorf : Neues Baugebiet für Bokhorst

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Westlich der Bokhorster Dorfstraße sind 14 Grundstücke geplant.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Schillsdorf | Vor etwa sechs Jahren wurden in Schillsdorf bereits Pläne für ein Neubaugebiet westlich der Bokhorster Dorfstraße gemacht. Sechs Häuser wurden seinerzeit in einem kleinen Bauabschnitt gebaut. Jetzt will die Gemeinde Schillsdorf nachlegen: Etwa 14 Bauplätze können entstehen.

Weitere Grundstücke und Erschließungsarbeiten gab es damals nicht. „Das lag unter anderem am knappen Kontingent, das für Baugrundstücke in der Gemeinde noch verfügbar war“, erklärte Bürgermeister Heinrich Danker Dienstag auf der Sitzung der Gemeindevertretung.

Nachdem es jetzt positive Signale für ein kleines Baugebiet mit etwa 14 Bauplätzen in Bokhorst aus der Kreisbauverwaltung gegeben hatte, stand das Thema Dienstag erneut zur Diskussion. Nach dem einstimmigen Beschluss der Schillsdorfer Ortspolitiker soll die Planung für das Baugebiet auf den Weg gebracht werden. 2015 könnte dann die Erschließung folgen. „Wie viele Grundstücke es genau werden, hängt von den notwendigen Ausgleichsflächen und Auflagen ab“, sagte Danker. Eine Aufteilung in mehrere Abschnitte soll es nicht geben. Für nur fünf oder sechs Häuser lohne der Kostenaufwand nicht. Außerdem würde das die Grundstückspreise unnötig verteuern, hieß es.

Außerdem wurde eine Fortsetzung für die Mitgliedschaft der Gemeinde in der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz beschlossen. „Die Aktivregionen sind wichtige Partner, wenn es um Fördergeld geht“, sagte Danker. In Schillsdorf wurde hierüber der Ausbau des Wunderberger Weges gefördert.

Außerdem muss sich die Gemeinde noch mit dem inzwischen erfolgten Ausbau des Wohldkamper Weges beschäftigen. Sowohl im Wohldkamper Weg in Schillsdorf als auch in Großharriefeld in der Gemeinde Großharrie sind mehrere Kilometer alte Spurbahnen erneuert worden. Jeweils einen Meter breit und mit einem ebenfalls einen Meter breiten Mittelstreifen sind die neuen Betonspurbahnen jetzt auch breit genug für die modernen landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Maschinen. Allerdings sind die neuen Wege noch nicht abgenommen. Landwirte bemängeln Unebenheiten und Wellen in den neuen Betonbahnen. Da könne man mit dem Trecker nur noch Schneckentempo fahren. In dieser Sache soll nun eine Lösung mit der Straßenbaufirma gefunden werden.

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