Neuer Stadtteilvorsteher will viel anpacken

Im  Stadtteilbeirat Faldera sitzen in Zukunft  Harmke Janssen (CDU, von links), Hans Heinrich Voigt (Grüne), Stadtteilvorsteher Fred Brocksema (SPD), Wilfrid Gripp (SPD) und Hans Werner Pundt (CDU). Es fehlen Vera Böge (CDU) und Christian Richter (SPD).
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Im Stadtteilbeirat Faldera sitzen in Zukunft Harmke Janssen (CDU, von links), Hans Heinrich Voigt (Grüne), Stadtteilvorsteher Fred Brocksema (SPD), Wilfrid Gripp (SPD) und Hans Werner Pundt (CDU). Es fehlen Vera Böge (CDU) und Christian Richter (SPD).

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23. August 2013, 09:57 Uhr

Fred Brocksema (SPD) ist neuer Stadtteilvorsteher in Faldera. Er löst seinen Parteigenossen Thorsten Klimm ab, der seit 2008 Vorsteher war und sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stellte. Brocksema wurde während der konstituierenden Sitzung am Mittwochabend in der Mensa der Gemeinschaftsschule Faldera einstimmig gewählt. Vera Böge (CDU) wurde in Abwesenheit ebenfalls unisono zu seiner Stellvertreterin ernannt.

Den Stadtteilbeirat bilden weiterhin Harmke Janssen (CDU), Hans Werner Pundt (CDU), Wilfrid Gripp (SPD), Christian Richter (SPD) und Hans Heinrich Voigt (Grüne). Letztgenannter mischt ab sofort als Tungendorfer im Falderaner Beirat mit. „Für unsere kleine Partei ist es eine Herausforderung, nicht nur zentral in der Stadt, sondern auch in allen Stadtteilen mitzuwirken“, sagte Voigt. Er habe sich bereit erklärt, als Tungendorfer für die Grünen in die Beiräte in Wittorf und Faldera zu rücken, werde aber diese Ämter abgeben, sollte sich jemand finden, der im jeweiligen Stadtteil wohnt. „Ich habe Lust, Dinge anzupacken und werde mich für die Falderaner voll reinhängen“, versicherte er.

Fred Brocksema blickt zuversichtlich nach vorne. „Es gibt viele Dinge im Stadtteil, die angepackt werden müssen“, meinte er. Zum Beispiel wurde das Projekthaus genannt, das sich in einem schlechten Zustand befinde. Es gebe zahlreiche Ideen, das Projekthaus umzusiedeln oder im Sinne und mit Beteiligung der Jugendlichen neu zu bauen.

„Jedenfalls appelliere ich an die Falderaner, den Beirat wahrzunehmen und zu fordern. Wir sind das Bindeglied zwischen den Bürgern und der Verwaltung“, betonte der Sozialdemokrat deutlich, denn das Interesse an der konstituierenden Sitzung mit nur sechs Gästen (darunter lediglich einer ohne kommunalpolitischen Hintergrund) war erschreckend gering.

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