Neumünster : Neuer Gesundheitswegweiser ist da

Dr. Alexandra Barth (links) und Dr. Maria Schmidt stellten das Nachschlagewerk vor.
Dr. Alexandra Barth (links) und Dr. Maria Schmidt stellten das Nachschlagewerk vor.

Stadt gibt das Kompendium bereits seit 22 Jahren heraus. Gedruckte Fassung ist neben der Online-Version immer noch gefragt.

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10. Januar 2018, 09:00 Uhr

Neumünster | Von A wie ambulante Dienste bis Z wie Zahnmedizin – mit rund 600 Einträgen zu den Angeboten aus dem Gesundheitswesen in der Stadt ist Neumünsters Gesundheitswegweiser eine einzigartige Fundstelle.

Und laut Dr. Alexandra Barth, Leiterin des Fachdienstes Gesundheit am Meßtorffweg, etwas „ganz Außergewöhnliches. Mir ist aus keiner anderen Kommune eine solche Übersicht bekannt“, sagte die Medizinerin bei der Vorstellung der aktuellen Ausgabe. Nach ersten Versionen als Loseblattsammlung gibt es den Gesundheitswegweiser in dieser Form als festes Heft schon seit 1998.

Die Druckauflage von 2500 Stück liegt seit gestern im Gesundheitsamt am Meßtorffweg 8, im Seniorenbüro am Großflecken 71, in der Stadtbücherei und im Bürgerbüro am Großflecken 63 aus und ist dort erfahrungsgemäß auch schnell vergriffen. Denn obwohl der Gesundheitsführer auch komplett als interaktive Pdf-Datei heruntergeladen werden kann und stets aktuell als Online-Version auf der Seite http://gesundheit.neumuenster.com zu finden ist, wird die analoge Variante immer noch genutzt. „Viele haben keinen Internetzugang. Ja, wir setzten diesen Service fort“, sagte Alexandra Barth. Da die Druckkosten vollständig durch Anzeigen finanziert sind, wird der Wegweiser weiterhin kostenlos abgeben.

Der 180 Seiten starke Wegweiser ist eine echte Fleißarbeit des Teams um Dr. Maria Schmidt, Daniela Vöge, Christiane Skibbe, Thorsten Sütel und Joachim Hucke. Immerhin gab es zum Vorjahr rund 250 Änderungseinträge. Die Online-Version wird stets auf dem Laufenden gehalten. Sie erlaubt per Smartphone sogar den direkten Telefon-Zugriff zur entsprechenden Praxis oder auch Selbsthilfegruppe.

Im Gesundheitswesen sieht Dr. Alexandra Barth Neumünster bestens aufgestellt. „Neumünster ist das Zentrum Schleswig-Holsteins. Wir haben hier bis auf ganz wenige Spezialgebiete alles medizinisch Nötige abgedeckt“, sagte sie. Breiter sei das Angebot nur in Universitätsstädten. Barth: „Neumünster hat alles, was gebraucht wird, und die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren ist sehr gut.“


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