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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 00:16 Uhr

Neuer Frust in der Post

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Dass Kunden von Post und Postbank es nicht leicht haben, hat Hein an dieser Stelle schön öfter festgestellt. Er will seine Leser nicht langweilen, aber der neueste Trick des gelben Riesen, die eigenen Kunden abzuwatschen, ist einfach zu abgedreht, um ihn seinen Lesern vorzuenthalten. Darauf aufmerksam gemacht hat ihn seine Nachbarin, eine (bislang) treue Post- und Postbankkundin. Sie wollte in der so genannten Hauptpost an der Friedrichstraße nur schnell ein paar Briefmarken holen und war deshalb froh, auch prompt einen freien Schalter zu entdecken. Das war zwar eigentlich ein Bankschalter, aber in der Vergangenheit war Heins Nachbarin hier auch als Postkundin willkommen. Um so größer ihr Erstaunen, als die Postlerin (oder Postbankangestellte?) bedauerte und ihre Kundin belehrte: Sie dürfe zwar auch weiterhin Postkunden bedienen, wenn es gerade keine Postbankkunden gebe, dann aber ausschließlich nur jeweils die ersten Kunden aus der Schlange nebenan herüberwinken. „Der Gerechtigkeit wegen“, wie sie erläuternd hinterher schob. Das sei Anweisung von oben. Heins Nachbarin verzichtete angesichts dieser letzten Ansage auf eine weitere Diskussion und trollte sich kopfschüttelnd ans Ende der Schlange nebenan. Tatsächlich habe es nur einen Moment gedauert, bis eine Kundin an den freien Schalter herüber gebeten worden sei, räumt sie Hein gegenüber ein. Geärgert habe sie sich dennoch: „Das nächste Mal frage ich als erstes nach meinen Kontostand oder hebe das Geld für meine Briefmarken ab. Aber was nützt es, sich aufzuregen!“ Mag sein, Hein macht es hier dennoch stellvertretend für alle, die schon ähnliches erlebt haben: Liebe Post – o, pardon – liebe Postbank, habt ihr sie eigentlich noch alle?!

Guten Tag, bis morgen!

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von
erstellt am 03.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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