Neumünster : Neuer Ärger um Radweg

Sieben für Faldera: Der neue Beirat mit (v. l. )Jörg Neumann (CDU), Harmke Janssen (CDU), Wilfried Gripp (SPD), Mathis Hansen (CDU), Monika Gripp (SPD), Werner Didwischus (SPD) und Rainer Schilling (Grüne).
Sieben für Faldera: Der neue Beirat mit (v. l. )Jörg Neumann (CDU), Harmke Janssen (CDU), Wilfried Gripp (SPD), Mathis Hansen (CDU), Monika Gripp (SPD), Werner Didwischus (SPD) und Rainer Schilling (Grüne).

Stabwechsel im Beirat Faldera / Anlieger am Ehndorfer Platz pochen auf Ruhe

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08. Juli 2018, 12:37 Uhr

Neumünster | Faldera hat einen neuen Stadtteilvorsteher. Auf seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl hat der neue Stadtteilbeirat am Donnerstagabend einstimmig Werner Didwischus (SPD) zu seinem Vorsitzenden gewählt. Als erste Diensthandlung dankte Didwischus seinem Vorgänger Hans-Georg Stanull (SPD) für dessen Einsatz für den Stadtteil und rief die die neuen Beiräte zu einem fairen Umgang zum Wohle Falderas auf. Dem neuen „Stadtteilparlament“ gehören je drei SPD- und CDU-Vertreter sowie ein Grüner an.

Sachthemen gab es auch: Einmal mehr beklagten sich Anlieger der Ehndorfer Straße über rücksichtslose Radler, die den schmalen Radfahrstreifen auf dem südseitigen Bürgersteig der Ehndorfer Straße unsicher machen. Weil die Radler hier Verkehrsschildern und anderen Hindernissen ausweichen müssten, komme es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen mit Fußgängern. Der Beirat versprach sich zu kümmern. Ohnehin schulde die Verwaltung dem Beirat bis heute eine Antwort, ob die Stadt nicht den Winterdienst auf dem Schulweg übernehmen könne, sagte Harmke Janssen.

Ein Vertreter der Siedlergemeinschaft Ehndorfer Platz erinnerte an den Wunsch vieler Anlieger, bei der Neugestaltung des Platzes rund um die ehemalige Uker Halle das Ruhebedürfnis der Nachbarn im Blick zu behalten. Die Vorschläge zur Neugestaltung des Platzes wollte die Verwaltung ursprünglich auf der Beiratssitzung vorstellen.

Erste Ideen sammelte der Beirat, wie die 650-Euro- Spende aus der Courier-Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ verwendet werden soll: Harmke Janssen möchte einen Teil für die Jugendarbeit des THW ab zwacken. Monika Gripp würde gern den Falderapark mit Krokussen bepflanzen. Eine Entscheidung gab es noch nicht.

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