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Holsteinischer Courier

21. November 2017 | 09:15 Uhr

Grossenaspe : Neue Pläne fürs Dorotheental

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Hochzeitsscheune und ein Windpark könnten entstehen.

Grossenaspe | Für das Gelände des Dorotheentals in Großenaspe und der darauf befindlichen, seit Jahren unbewirtschafteten Hofstelle wurden auf der Sitzung des Planungs- und Maßnahmenausschusses gleich zwei Ideen vorgestellt: Eine Hochzeitsscheune und ein Windpark könnten dort entstehen.

Zum einen erläuterten die Wiemersdorfer Christian Offen (34) und seine Partnerin Berit Ratjen (30) als Investoren ihre Pläne für den Aufbau einer „Hochzeitsscheune“ auf der alten Hofstelle, die dem Großenasper Peter Kollster gehört. Dazu führten der Garten- und Landschaftsbauer und die Innenarchitektin aus, dass sich das Ensemble der Gebäude gut in eine Einrichtung für hochwertige Veranstaltungen mit ländlichem Charme umbauen lasse.

Dies stieß im Kreis der Gemeindevertreter auf allgemeine Zustimmung. Doch vor einem Beschluss durch die Gemeindevertretung muss das Paar nun zunächst eine Bauvoranfrage beim Kreis stellen. „Erst wenn aus der Verwaltung ein positiver Bescheid vorliegt, können wir uns mit der Sache weiter beschäftigen. Denn wir haben schon oft erlebt, dass der Kreis solche Anfragen ablehnt, auch wenn das Konzept gut ist“, erklärte der Ausschussvorsitzende Bernd Konrad (CDU).

Weiterhin für das Dorotheental als Windeignungsfläche (der Courier berichtete) kämpfen will außerdem der Investor Ebert Erneuerbare Energien. Hierzu argumentiert dessen Vertreter Christian Nowak, dass die Fläche, die in den neuen Regionalplänen nicht als Eignungsfläche ausgewiesen ist, in die Pläne aufgenommen werden sollte, da sie sich nach den bestehen Kriterien ebenso dafür eigne wie die nordöstlich ausgewiesene Fläche zwischen Großenaspe und Brokenlande (der Courier berichtete) Seinem Vorschlag, dass die Gemeinde dieses Ansinnen mit einer entsprechenden Stellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens unterstützen sollte, mochten sich die Gemeindevertreter aber nicht uneingeschränkt anschließen. Nach eingehender Diskussion kam der Kreis schließlich mehrheitlich überein, erst auf der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung zu entscheiden, ob die Gemeinde überhaupt eine Stellungnahme abgeben sollte.

Unterschiedliche Meinungen gab es auch in Bezug auf Kauf oder Anmietung einer Containeranlage für die Kindertagesstätte (der Courier berichtete). Da die Gemeinde die geplante Erweiterung der Einrichtung jedoch bis Ende 2018 abgeschlossen haben muss, um Fördermittel für den Bau zu erhalten, entschied sich der Ausschuss letztlich gegen den Kauf.

Einhellig empfohlen wurde der Umbau der Beleuchtung in der Sporthalle auf LED. Das wird etwa 50 000 Euro kosten. Die Erneuerung des dort befindlichen Schaltschrankes wird mit 48 000 Euro veranschlagt.

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