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Katastrophenschutz : Neue Leitung der Regieeinheit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zurück ins Ehrenamt: Patrick Mischke und Wolfgang Mielke übernahmen die Ämter von Stefan Hennig und Anja Appel.

Neumünster | Nach 21 Monaten wird die Regieeinheit des Katastrophenschutzes wieder ehrenamtlich geleitet. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend übergaben Stefan Hennig und Anja Appel von der Berufsfeuerwehr die Führung an den neuen Chef Patrick Mischke (34) aus der Innenstadt und seinen Stellvertreter Wolfgang Mielke (52) aus Boostedt. Beide sind seit 2010 in der Einheit mit derzeit 35 Freiwilligen, die aus vier Fachgruppen besteht und im Einsatzfall Feuerwehr und andere Katastrophenschützer unterstützt sowie Bürger versorgt.

Im Februar 2014 übernahmen Hennig und Appel das Team, das wegen einiger Rücktritte zuvor führungslos geworden war. „Ging es anfangs noch maßgeblich darum, verloren gegangene Strukturen wiederherzustellen und Vertrauen zu gewinnen, konnten wir uns im nun fast abgelaufenen Jahr in Ruhe den gestellten Aufgaben widmen“, sagte Hennig bei seinem letzten Jahresrückblick. 16 Einsätze gab es, angefangen vom Hochwasser an Weihnachten 2014 über Stürme im Januar und März bis hin zu den Feuern in der Justizvollzugsanstalt und bei Penny an der Wasbeker Straße. Besonders engagiert waren die Helfer auch in der Flüchtlingshilfe.

Von den Gästen gab es dafür reichlich Lob. Anerkennende Worte etwa fand Anna-Katharina Schättiger. „Sie arbeiten mit großem Einsatz, viel Freude und Tatkraft für die Gemeinschaft“, sagte die Stadtpräsidentin und versprach, für dieses Ehrenamt Werbung zu machen. Die Regieeinheit sei „ein wertvoller Bestandteil und eine große Unterstützung“, schloss sich der Chef der Berufsfeuerwehr, Sven Kasulke, an. Neumünster könne stolz auf die stadteigene Einheit sein, die fest in den Alarmkalender integriert ist. Gerd Lassen, Vorsitzender des Brandschutzausschusses, hob besonders die Leistungen beim Auf- und Abbau der Notunterkunft in der Gesamtschule Brachenfeld hervor: „Das war einfach toll.“ In seinem letzten Grußwort bei der Regieeinheit betonte Stadtbrandmeister Klaus-Peter Jürgens die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit der Feuerwehr: „Ihr seid da, wenn wir Euch brauchen.“ Jürgens gibt voraussichtlich Mitte kommenden Jahres sein Amt ab (der Courier berichtete).

Mit Urkunde und Geschenk geehrt wurden Patrick Mischke für seine „vorzügliche Vertretung der Helferschaft gegenüber der Leitung der Regieeinheit“, Christoph Reisinger für überdurchschnittliche Leistungen sowie Daniel Schröder, Eike Kläschen und Johann Rupsch für hervorragende Einsatzbereitschaft. Zur neuen Helfersprecherin wurde Julia Waterstradt ernannt. Neu im Team sind Siri Naber, Daniel Schröder, Sebastian Kühl, Steven Dietz und Adrian Baggendorf.

Wer mitmachen möchte kann sich an Anja Appel, Tel. 3322-115, wenden.

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erstellt am 22.Nov.2015 | 18:00 Uhr

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