zur Navigation springen

Wählergemeinschaft Aktiv für Wattenbek : Neue Gruppe holt Mehrheit

vom

Sönke Schröder soll Bürgermeister in Wattenbek werden.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 07:33 Uhr

WATTENBEK | Der Sieger der Kommunalwahl in Wattenbek ist die Wählergemeinschaft Aktiv für Wattenbek (AfW). Die AfW machte schon bei ihrer Gründung im November vorigen Jahres landesweit auf sich aufmerksam. Denn damit schlossen sich SPD und CDU zu einer gemeinsamen Wählergruppe zusammen, weil sich für beide Parteien immer weniger Mitstreiter fanden. Das sorgte in beiden Parteizentralen auf Landesebene zwar für helle Aufregung, doch der Wahlerfolg gibt den Initiatoren Recht. Auf die AfW entfielen 2012 Stimmen. Sie ziehen mit elf Mandaten in die 17-köpfige Vertretung ein.

Vom Wegfall der Christ- und Sozialdemokraten auf dem Stimmzettel profitiert auch die Wählergemeinschaft für Wattenbek (WfW). Sie konnte 1008 Stimmen verbuchen und wird künftig mit sechs Mandatsträgern (vier Sitze mehr als bisher) im Wattenbeker Gemeinderat vertreten sein.

Aussichtsreichster Kandidat für den Bürgermeisterposten ist Sönke Schröder von der AfW, der auch das Spitzenamt übernehmen würde. "Mit einem Stimmenanteil von 66 Prozent ist es uns ein glänzender Wahlerfolg gelungen. Wir wollten und werden einen Generationswechsel in der Kommunalpolitik herbeiführen. Durch die Neuaufstellung konnten wir mehr als 20 Mitbürger dazu bewegen, sich neu in der Gemeindepolitik zu engagieren. Das ist schon einmal ein großer Erfolg", sagte Sönke Schröder (Jahrgang 1963). Der selbständige Handelsvertreter gehörte bisher der CDU-Fraktion an.

Sönke Schröder ist bereit, sich auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 13. Juni, ab 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum zum Bürgermeister wählen zu lassen .

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen