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Bahnhof : Neue Fahrtrichtung in der Johannisstraße

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Autofahrer fremdeln noch mit der Umkehrung der Einbahnstraße. Neuregelung sorgte für Staus auf dem Kuhberg und am Adenauer-Platz

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erstellt am 07.Aug.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Es dauerte zwar ein wenig, aber gestern Mittag war es dann so weit: Die neue Verkehrsführung am Bahnhof greift. Gegen 13.30 Uhr wurde die „umgedrehte“ Einbahnstraßenregelung in der Johannisstraße freigegeben.

„Das wird noch dauern, bis sich die Autofahrer daran gewöhnen“, unkte Klaus-Dieter Trumm. Er sollte Recht behalten: Die meisten Autofahrer nahmen vom Kuhberg den Weg stadtauswärts weiter über den Konrad-Adenauer-Platz zur Rendsburger Straße. Der durch Hinweisschilder empfohlene Schlenker über die Kieler Straße und die Johannisstraße ist noch fremd.

Die Johannisstraße war schon seit 8.30 Uhr an der Rendsburger Straße für die Baumaßnahmen an den Ampeln und die neuen Fahrbahnmarkierungen gesperrt. Die Ampeln am Bahnhof waren ausgeschaltet und wurden erst gegen 18.30 Uhr wieder in Betrieb gesetzt. Die Folge waren Staus am Kuhberg und am Adenauer-Platz.

Ein Manko ist schon zu erkennen: Die Einfahr-Verbotsschilder an der Johannisstraße hängen sehr hoch auf den Ampelmasten. Obwohl die Polizei verstärkt Präsenz zeigte und eine Bauabsperrung das verhindern soll, fuhren in den ersten 60 Minuten der neuen Regelung sechs Fahrer falsch in die Johannisstraße ein. „Das muss sich einspielen, nachdem jahrelang die Richtung andersherum war“, sagte Sönke Folster von der Stadtverwaltung. Die provisorische Sperre helfe bei der Orientierung und soll erstmal stehen bleiben.

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