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Amt Mittelholstein : Neue Fahne soll die 31 Feuerwehren einen

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

200 Feuerwehrleute und 100 Zuschauer waren dabei, als die neue Fahne für die Feuerwehren des Amtes Mittelholstein feierlich in Hohenwestedt geweiht wurde.

Hohenwestedt | Mehr als 200 Feuerwehrleute aus 31 Wehren, alle Bürgermeister des Amtes Mittelholstein sowie knapp 100 Zuschauer waren dabei, als am Freitagabend die neue Fahne der Amtswehr in feierlichem Rahmen geweiht wurde. „Das Zusammenwachsen der Wehren wird hier heute symbolisch verdeutlicht“, sagte Amtsvorsteher Peter Thomsen und: „Es ist wichtig, dass unsere Wehren gewachsene Traditionen weiter pflegen und leben.“

Zu Beginn der Zeremonie waren es etwa 130 Feuerwehrleute, die der stellvertretende Amtswehrführer Hans-Jürgen Petersen um 18.40 Uhr auf dem Spielfeld des Stadions an der Rektor-Wurr-Straße antreten ließ. 30 Aktive aus allen drei Musikzügen des Amtsbezirks (Aukrug, Hanerau-Hademarschen, Hohenwestedt) bildeten die musikalische Vorhut von ein Dutzend Fahnenabordnungen der Wehren und Jugendwehren des Amtes, die um 18.45 Uhr ins Stadion einmarschierten. Fünf Minuten später kündigte Amtswehrführer Klaus-Hinrich Paulsen den eigentlichen Fahneneinmarsch an: Die neue Feuerwehrfahne des Amtes Mittelholstein wurde von drei Nindorfern (Dirk Ohrt, Jochen Lindemann, Steffen Lindemann) getragen, und begleitet wurden sie von drei Kameraden der Feuerwehr Jevenstedt, die ihre Fahne als Weihefahne nach Hohenwestedt mitgebracht hatten.

Etwa 3000 Euro kostet die Fahne. Unter drei Anbietern setzte sich der Aukruger Erlenhof als günstigster durch, bekam den Auftrag und lieferte ein echtes Meisterstück ab. „Das ist ein Einzelstück mit einem hohen Handarbeitsanteil“, stellt Amtsvorsteher Peter Thomsen fest. Amtsdirektor Landt lobt die „hervorragende Qualität“ der neuen Fahne. Sie ist auf der einen Seite blau und zeigt einen Feuerwehrhelm und auf der anderen Seite weiß mit dem Wappen des Amtes Mittelholstein.

Die neue Fahne solle das Zusammengehörigkeitsgefühl der 31 Amtswehren zum Ausdruck bringen, betonte Paulsen: „Wir alle haben uns den Feuerwehrdienst auf die Fahne geschrieben und stehen voll und ganz dahinter.“

„Eine Fahnenweihe ist ein großes, besonderes und sehr seltenes Ereignis“, stellte Amtsvorsteher Peter Thomsen fest. „Unsere 31 Wehren haben dafür heute einen würdigen Rahmen geschaffen.“ In 30 Jahren als Feuerwehrmann, inklusive vier Jahren als Kreisbrandmeister, habe er noch keine Fahnenweihe miterlebt, vermerkte Mathias Schütte: „Deshalb bin ich ein Stück weit stolz, heute hier dabei sein zu dürfen.“ Auf die neue Amtsfahne sei „das schönste Leitwort überhaupt gestickt“, meinte Schütte, nämlich das Motto aller Feuerwehren: „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr.“ Die Fahnenträger brachten die neue Fahne in Kontakt mit der Weihefahne, und Schütte verlas den beim Deutschen Feuerwehrverband üblichen Weihespruch: „Fahne, wir schreiten / an Dir zur Seiten / im ewigen Streit / Gutes erhalten und Edles bewahren / das ist im Wandel die Losung der Zeit.“

Nachdem die Musiker das Schleswig-Holstein-Lied gespielt hatten, endete die feierliche Zeremonie um 19.20 Uhr mit dem Ausmarsch der Fahnenabordnungen.

„Das war eine richtig runde, ehrenvolle und tolle Sache“, bilanzierte Amtsdirektor Stefan Landt eine halbe Stunde später im Sport- und Jugendheim, wohin das Amt alle Feuerwehrleute und Ehrengäste zu einem Buffet eingeladen hatte. Die Fahneweihe sei in jeder Hinsicht ein voller Erfolg gewesen: „Das war eine tolle öffentliche Darstellung unserer Feuerwehren.“


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erstellt am 05.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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