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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 12:00 Uhr

Finanzamt : Neue Chefin kommt aus Boostedt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Uta Geertz wird nach fünf Monaten Vakanz an der Spitze der Neumünsteraner Steuerbehörde Nachfolgerin von Sabine Bartels / Ministerin lobt Finanzverwaltung

Nach fünf Monaten Vakanz hat das Finanzamt Neumünster wieder eine neue Chefin: Regierungsdirektorin Uta Geertz (45) tritt die Nachfolge von Sabine Bartels (51) an, die bereits im vergangenen September nach dreieinhalb Jahren an der Spitze der Neumünsteraner Behörde nach Stormarn wechselte (der Courier berichtete). Finanzministerin Monika Heinold stellte die Neue im Hochhaus am Bahnhof gestern den Mitarbeitern vor und führte sie offiziell in ihr Amt ein.

Die studierte Juristin lebt seit vier Jahren mit ihrem Mann und einem vierjährigen Sohn in Boostedt und arbeitete zuletzt als Abteilungsleiterin im Kieler Finanzministerium. Uta Geertz übernimmt zum ersten Mal die Leitung eines Finanzamtes. Am Standort an der Kaiserstraße und in der Außenstelle Sedanstraße unterstehen ihr derzeit 155 Mitarbeiter.

Ihre Vorgängerin Sabine Bartels bedankte sich in einer launigen Ansprache bei ihren ehemaligen Mitarbeitern. Es sei „ein großes Glück“ gewesen , in Neumünster arbeiten zu dürfen, obwohl sie hier zehn Minuten nach einer Sonnenfinsternis, am 15. Januar 2010, ihr Amt angetreten habe. Sie empfahl ihrer Nachfolgerin einen geradlinigen, offenen Umgang mit den Mitarbeitern, sie dürfe auf „ein hochmotiviertes Team“ zählen.

Die Personalratsvorsitzende Sabine Wagener knüpfte daran kaum weniger launig an: Die neue Chefin übernehme mit Neumünster ein „kleines aber feines Finanzamt“. Die Überschaubarkeit der Mitarbeiter habe für die Leitung den Vorteil, schnell an Informationen zu gelangen, das gelte allerdings auch für die Mitarbeiter, sagte Wagener mit einem Augenzwinkern.

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne ) nutzte den Festakt, sich bei den Mitarbeitern der Finanzbehörden für deren Beitrag auf dem schweren Weg zur Konsolidierung der öffentlichen Kassen zu bedanken. Im Bemühen, denSchuldenberg abzubauen, habe das Land 2013 erstmals seit 50 Jahren wieder einen Haushaltsüberschuss ausgewiesen, sagte Heinold. Das sei auch ein Erfolg der Finanzbehörden. Beim Schuldenabbbau sei das Land auch weiterhin über Jahre hinaus auf jeden Steuergroschen angewiesen, das sei nur mit einer leistungsstarken Steuerverwaltung zu erreichen, lobte Heinold.

Nicht nur nebenbei, betonte die Ministerin, dass die Finanzverwaltung im Lande auch bei der Gleichstellung als Vorbild glänze: Neun der 17 Finanzämter im Lande werden inzwischen von Frauen geleitet.

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erstellt am 17.Jan.2014 | 06:30 Uhr

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