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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 02:07 Uhr

Neubau öffnet erst am 2. September

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Arbeiten am Eingangsgebäude des Tierparks verschieben sich weiter / Zum Sommerfest am Sonntag müssen die Besucher noch durchs alte Tor

Dr. Peter Drüwa kann nur mit den Schultern zucken: „Es dauert halt alles länger als gedacht“, sagt der Chef des Tierparks. Zweimal wurde die Eröffnung des neuen Eingangsgebäudes bereits verschoben, doch auch zum großen Sommerfest am Sonntag ist noch immer nicht alles fertig. Nun gibt Drüwa einen neuen Termin aus: „Ab dem 2. September sollen die Besucher den neuen Eingang benutzen.“

Tatsächlich sind die meisten Arbeiten bereits fertig. Im Innenbereich stehen die zwei neuen Kassen-Theken, die Toiletten funktionieren, und in den Büroräumen fehlt nur noch das Mobiliar. Bis morgen soll auch die gesamte Elektrik inklusive moderner Überwachungsanlage einsatzbereit sein. „Dann steht ein Großreinigungs-Tag an. Und am Donnerstag sollen auch die beiden modernen Kassen installiert werden“, sagt Drüwa.

Die lassen sich künftig per Fingerdruck bedienen und ermöglichen einige Zusatzfunktionen. So können nicht nur am Tagesende die genauen Besucherzahlen abgerufen werden, auch die Herkunft der Gäste erfasst die Kasse. „Wir fragen die Autokennzeichen ab. Das ist für uns ein wichtiges Merkmal, um zum Beispiel Werbung zu schalten“, sagt Drüwa. Bis zum 2. September sollen die sechs Kassenkräfte ordentlich üben, um im Umgang fit zu sein.

Herzstück des Gebäudes aber wird der neue Verkaufsladen mit vielen neuen Souvenirs und Büchern, die Ende dieser Woche in die Regale eingeräumt werden sollen. Künftig werden alle Besucher automatisch zum Ende des Rundgangs durch den Shop gelotst. Das bisherige Drehkreuz am Ausgang wird zwar neben das neue Eingangsgebäude versetzt, bleibt aber tagsüber abgesperrt. „Das kommt nur zum Einsatz, falls abends Veranstaltungen im Bistrorant sind“, erklärt Drüwa.

Seinen Angaben zufolge bleibt der Bau mit seinen Kosten in Höhe von knapp 700 000 Euro im selbst gesteckten Finanzrahmen. Auch das Eisbärengehege kann deshalb weiter saniert werden. Doch auch das dauert länger als geplant. „Es ist gut möglich, dass unser Kap noch bis zum kommenden Jahr in Hannover bleiben muss“, sagt Drüwa. Der Bär war für die Dauer des Umbaus umgezogen. „Nachbar“ auf Seite 17

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erstellt am 21.Aug.2013 | 00:43 Uhr

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