zur Navigation springen

Kunstflecken : „Naturally 7“ heizten mit ihren gewaltigen Stimmen ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Volles Haus im Theater beim Konzert der New Yorker A-cappella-Truppe

Klassischer Rap, Orchestrales, Heavy Metal, Soul, Funk und Pop – die Gruppe „Naturally7“ bot in der Kunstflecken-Reihe „A Cappella am Werk“ ein übergreifendes Konzert im ausverkauften Theater der Stadthalle.

Das Septett war nicht nur gesanglich unglaublich stark. Gleich zu Beginn kam der Hinweis an die Besucher: „Alles, was Sie während des Konzerts hören werden, wird mit der menschlichen Stimme erzeugt“, denn in ihrem „Vocal Play“, wie die Gruppe aus New York City ihr Spiel nennt, mimt sie nicht nur ihre instrumentale Begleitung, die Musiker werden zu den Instrumenten.

Roger Thomas (Tenor), Warren Thomas (Vocal Schlagzeug), Hops (Vocal Bass), Dwight Stewart (Bariton), Polo Cummings (Tenor, Vocal Gitarre), Rod Eldridge (Vocal DJ) und Garfield Buckley (Tenor, Vocal Harmonika) ließen bekannte Lieder von den Beatles, Simon and Garfunkel, Coldplay, Alicia Keys und vielen anderen aufleben. Die Stimmen-Künstler ließen E-Gitarren kreischen, Platten scratchen, Trompeten, Cellos, Geigen bis hin zu einem imposanten, markerschütternden Bass erklingen. Nachdem sich Vocal DJ Rod beim Publikum vergewissert hatte, wie Neumünster richtig ausgesprochen wird, lieferte er mit Hilfe eines Loop-Recorders einen Remix mit der Botschaft: „Neumünster, no matter where you are from“ (frei übersetzt: „Neumünster, es ist egal, woher du kommst“). Das Publikum quittierte es mit frenetischem Applaus.

Knapp zwei Stunden lang – ohne Pause – musizierten die Amerikaner für ihr Publikum, ohne dass ihre Stimmen jemals Schwäche zeigten oder angestrengt klangen. Verdient hatten sie sich am Ende den frenetischen Applaus. Das Konzert gilt schon jetzt als einer der Höhepunkte dieses Kunstfleckens – und der hat gerade erst angefangen.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2014 | 11:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen