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Feuerwehr-Spitze : Nachfolge für Jürgens steht fest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Stadtbrandmeister hört am 31. März auf / Namen der Nachfolger sind noch nicht offiziell bekanntgegeben

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die monatelange Suche nach einem Nachfolger von Stadtbrandmeister Dr. Klaus-Peter Jürgens hat ein Ende. Die Leitung der sechs Freiwilligen Feuerwehren in Neumünster (Einfeld, Tungendorf-Dorf, Tungendorf-Stadt, Mitte, Gadeland und Wittorf) soll ab Frühjahr auf mehrere Schultern verteilt werden. Geplant ist, dass dem neuen ehrenamtlichen Stadtbrandmeister zwei Stellvertreter und ein hauptamtlicher Geschäftsführer zur Seite stehen.

„Die Kontinuität der Stadtwehrführung ist sichergestellt“, zeigte sich Jürgens gestern auf Nachfrage erleichtert über die angestrebte Lösung. Vorausgegangen waren offenbar sehr intensive Gespräche, bei denen sich nach Courier-Informationen zumindest ein Kandidat aus den städtischen Wehrführungen für die Nachfolge zur Verfügung gestellt hat. Namen sind wegen laufender Fristen noch nicht bekannt. Auch für die Stellvertreter-Posten soll es Bewerber geben. Der neue Geschäftsführer steht ebenfalls schon fest. Er soll aus den Reihen der Berufsfeuerwehr kommen und bereits entsprechende Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee absolvieren. Der künftige Brandoberinspektor übernimmt in Teilzeit die Geschäftsführung und wird wohl auch, zumindest bei Abwesenheit des Stadtbrandmeisters, an Tagungen und Sitzungen teilnehmen.

Der offizielle Abschied von Klaus-Peter Jürgens nach vier Amtsperioden ist für den 31. März geplant. Zwei Wochen vorher wird der 63-Jährige zum letzten Mal die Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes im Holstenhallenrestaurant leiten. Jürgens ist seit 46 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr und seit 1993 Stadtbrandmeister. Damit ist er mit Abstand der dienstälteste Amtsträger in dieser Position in Schleswig-Holstein. „Ich habe sogar Gustav Theodor Meßtorff um ein Jahr überholt, der Ende des 19. Jahrhunderts im Dienst war“, sagt der Dachdeckermeister aus der Gartenstadt. In den Feuerwehr-Ruhestand will er aber auch nach seiner Verabschiedung nicht gehen. „Ich werde die Ehrenabteilung des Stadtfeuerwehrverbandes neu aufbauen, den Förderverein mehr unterstützen und mich öfter mal in meiner Heimatwehr, der Wehr Mitte, sehen lassen“, kündigt er an.

Auf der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz heute Abend um 18 Uhr in der Feuerwache im Gefahrenabwehrzentrum (Färberstraße 105) soll das Thema auch angesprochen werden. Zur Sitzung hat außerdem Claus-Rudolf Johna (SPD) einen Antrag gestellt, der sich mit dem maroden Feuerwehrhaus in Wittorf an der Mühlenstraße beschäftigt (der Courier berichtete). Demnach soll die Bauverwaltung prüfen, wie der mit Rissen durchzogene Fußboden in der Fahrzeughalle instand gesetzt werden kann. Hierzu soll die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Ausschusses Möglichkeiten und Verfahren vorstellen.

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