Schillsdorf : Nachbarhaus für die Kita

Die Bokhorster Kita platzt aus allen Nähten. Im Gespräch ist jetzt der Kauf eines Nachbargrundstücks.
Die Bokhorster Kita platzt aus allen Nähten. Im Gespräch ist jetzt der Kauf eines Nachbargrundstücks.

Amtsausschuss entscheidet in der nächsten Woche:

shz.de von
31. Januar 2018, 09:45 Uhr

Bokhorst | Zufrieden ist Schillsdorfs Bürgermeister Heinrich Danker mit der aktuellen Situation in der Bokhorster Kindertagesstätte nicht. Daran ließ Danker während der Sondersitzung der Gemeindevertreter am Montag keinen Zweifel. Geplant ist nun, das Nachbargrundstück samt Haus für die Erweiterung der Kita zu kaufen.

Um mehr Raum für das Personal und eine zusätzliche Gruppe zu schaffen, ist eine Erweiterung der Kindertagesstätte nötig. Zurzeit besuchen 60 Kinder die Einrichtung. Davon sind 17 Kinder in der Waldgruppe. Aktuell bietet sich der Kauf eines mit einem Wohnhaus bebauten Nachbargrundstücks an. Das Gebäude ist aus Sicht der Kreisverwaltung mit einigen Umbauten für den Betrieb eines Kindergartens geeignet. „Der ebenerdige Bau und das mit rund 5000 Quadratmetern Platz versehene Grundstück bieten ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten, bis hin zu genügend Parkflächen“, sagte Danker. Die Kostensituation für die Gemeinden ist mit einem bisher diskutierten An- und Umbau auf dem vorhandenen Grundstück vergleichbar. Die aktuelle Lösung biete mehr Sicherheit und Möglichkeiten, hieß es. Deswegen sprachen sich Schillsdorfs Ortspolitiker einstimmig für den Kauf aus.

Auch in Rendswühren stimmten die Gemeindevertreter für die Kita-Erweiterung. Wenn das Amt das Grundstück kauft, ist die Gemeinde Rendswühren bereit, ihren Anteil aus der Rücklage als Darlehen zu geben. Das auf 20 Jahre ausgelegte Darlehen soll mit jährlich 5 Prozent Tilgung zurückfließen. Wenn die außerdem beteiligten Gemeinden Tasdorf und Großharrie zustimmen, soll über den Kauf des Nachbargrundstücks am 8. Februar im Amtsausschuss abgestimmt werden.

Außerdem soll es eine bessere Abstimmung zwischen Gemeinden, Kindergartenleitung, Verwaltung und dem neuen Träger geben. Träger der Einrichtung ist seit 1. Januar das Kindertagesstättenwerk Altholstein, das die Verwaltung übernimmt. „Es könne nicht sein, dass Eltern im Kindergarten die Auskunft erhalten, es sei kein Platz vorhanden und die Verwaltung vorhandenen Platz signalisiere“, meinte Bürgermeister Danker. Das verunsichere Eltern. „Wir schaffen den Platz. Die Zusammensetzung der neuen Gruppe muss die Kindergartenleitung nach Bedarf regeln“, sagte Danker. Rund 520 000 Euro sind für die Erweiterung und Modernisierung der Kita vorgesehen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen