Güllegestank in Grossenaspe : Nach Unfall in Biogasanlage: Aufräumarbeiten von Regenwetter erschwert

<p>Regenwasser mischte sich unter die ausgelaufene Gülle.</p>

Regenwasser mischte sich unter die ausgelaufene Gülle.

Noch immer steht die Gülle zentimeterhoch. Der Boden ist vom Regenwasser aufgeweicht.

shz.de von
16. Januar 2018, 14:06 Uhr

Brokenlande | Am Morgen nach dem Unfall in einer Biogasanlage in Brokenlande (Gemeinde Großenaspe im Kreis Segeberg) gehen die Aufräumarbeiten weiter – erschwert durch das Regenwetter.

Am Montag waren dort wegen eines Defektes an einem Verbindungsrohr zwischen zwei großen Fermentern rund 5000 Kubikmeter Gülle ausgelaufen. Mit Hilfe von Erdwällen wurde die Gülle eingekesselt, teilweise stand sie kniehoch.

Auch am Dienstagvormittag stand ausgelaufenes Gärsubstrat vermischt mit Regenwasser noch zentimeterhoch auf dem Betriebsgelände. Auch der Gülle-Gestank hat noch nicht nachgelassen. Zwei Güllewagen waren weiter damit beschäftigt, die Flüssigkeit abzusaugen und auf den umliegenden Feldern zu verteilen. Der Boden war durch die Regenfälle am Morgen so nass, dass sich ein Schleppergespann beim Ausbringen festfuhr.

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