Aukrug : Nach dem Unfall in Bünzen: Zwei Züge fielen komplett aus

Am unbeschrankten Bahnübergang wurde der Wagen vom Zug gestreift und stark beschädigt.
Am unbeschrankten Bahnübergang wurde der Wagen vom Zug gestreift und stark beschädigt.

Die 28-jährige Autofahrerin musste nicht im Krankenhaus bleiben. Ursache für den zusammenstoß steht nicht fest.

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23. Mai 2015, 08:00 Uhr

Aukrug | Nach der Kollision eines Pkw mit einem Zug der Nordbahn in Aukrug-Bünzen gab es Beeinträchtigungen auf der Strecke Neumünster- Heide. Zwei Züge fielen komplett und einer teilweise aus.

Der Unfall hatte sich Donnerstag gegen 17 Uhr ereignet (der Courier berichtete gestern). Der Zugführer der Nordbahn hatte einen Pkw auf den Bahnübergang Heidkatenweg zufahren sehen, gab noch Achtungssignale und hatte sofort eine Schnellbremsung eingeleitet. Der Ford Focus Turnier fuhr jedoch seitlich in den Zug. Das Auto wurde dabei stark beschädigt. Der Zug kam 100 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen. Die 28-jährige Autofahrerin kam zwar ins Krankenhaus, wurde aber laut Hanspeter Schwartz von der Bahnpolizei noch am Abend wieder entlassen. Die Bergung dauerte bis 20.30 Uhr.

In Bünzen hatte es zuletzt im Juli 2011 gekracht: Damals stand ein Auto auf den Gleisen, der Lokführer konnte trotz Vollbremsung die Kollision nicht vermeiden. Drei Menschen waren schwer verletzt worden. Im März 2009 waren in Bünzerfeld ein Zug und ein Ackerschlepper samt Anhänger, auf dem ein Container stand, zusammengestoßen. Das landwirtschaftliche Fahrzeug hatte den Bahnübergang schon fast passiert, als der Triebwagen den Anhänger traf und diesen zum Umstürzen brachte. Verletzt worden war niemand.  

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