Grossenaspe : Nach dem Sturm: Halle ist wieder geöffnet

Die große Sporthalle in Großenaspe ist wieder freigegeben. Deshalb konnten auch Karsten Ventz (von links), Rebecca Braun, Angela Ziegler und Sönke Kröger ihr Faustballtraining wieder aufnehmen.
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Die große Sporthalle in Großenaspe ist wieder freigegeben. Deshalb konnten auch Karsten Ventz (von links), Rebecca Braun, Angela Ziegler und Sönke Kröger ihr Faustballtraining wieder aufnehmen.

Die Reparaturarbeiten in Großenaspe sind noch nicht beendet, aber der Sportbetrieb läuft wieder.

shz.de von
01. Februar 2015, 08:00 Uhr

Grossenaspe | Gut zwei Wochen war die große Sporthalle in Großenaspe komplett gesperrt. Der Sturm am 9. Januar hatte erheblich Schäden am Dach verursacht, sodass der Spiel- und Trainingsbetrieb des Großenasper Sportvereins (GSV) aus Sicherheitsgründen eingestellt werden musste (der Courier berichtete). Jetzt ist die Halle wieder freigegeben.

Abgeschlossen sind die umfangreichen Reparaturarbeiten zwar noch nicht. Die obere Dachhaut muss noch auf etlichen Quadratmetern ausgetauscht werden. Doch bereits am vergangenen Wochenende wurde dort nach der technischen Freigabe schon wieder Handball gespielt. Und auch der normale Trainingsbetrieb konnte mittlerweile wieder aufgenommen werden.
„Die beherzte Hilfe der Zimmerei Matthießen hat uns hier vor größerem Schaden bewahrt. Denn durch das sofortige Abdichten des Daches wurde verhindert, dass es in die Halle hineinregnet. Ansonsten hätte auch der Schwingboden Schaden genommen, was die Sperrung deutlich verlängert, und die Kosten natürlich um einiges erhöht hätte“, erklärte Bürgermeister Torsten Klinger.

Der Schaden wird sich wohl auf rund 100 000 Euro belaufen. „Aber die Halle ist versichert. Der Gemeinde entstehen also keine Kosten. Und mit dem zeitlichen Abstand bin ich eigentlich nur jeden Tag froh darüber, dass niemandem etwas passiert ist“, sagte Klinger weiter.

Gut überstanden haben auch die Sportler die Zeit ohne eigene Halle. „Der Boostedter Sportverein hat uns die Bundeswehrsporthalle zur Verfügung gestellt und auch die Bramstedter Turnerschaft sowie die Hardebeker haben uns sofort Trainingszeiten angeboten. Dafür sind wir den Vereinen natürlich sehr dankbar“, berichtete der Spartenleiter der Handballer Karl-Friedrich Ulrich. „Wir haben die zwei Wochen dank der kameradschaftlichen Unterstützung gut überstanden. Es sind schon Mannschaften auf der Strecke geblieben. Doch das Verständnis der Sportler war groß. Die Trainingsausfälle wurden größtenteils ohne Murren akzeptiert“, lautete das Resümee des stellvertretenden GSV-Vorsitzenden Karsten Ventz.  


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