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Zikita : Nach dem Redaktionsschluss wird wieder gespielt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im katholischen St.-Elisabeth-Kindergarten nehmen zehn Kinder mit Begeisterung am Zikita-Projekt teil.

von
erstellt am 15.Feb.2014 | 06:45 Uhr

„Welche Aufgabe soll ich da machen?“ Eifrig drängelt sich Pharell (6) an Erzieher Maik Schwenck und schiebt ihm sein Zikita-Heft entgegen. Der Vorschüler ist eins von zehn Kindern aus dem katholischen St.-Elisabeth-Kindergarten, die zurzeit bei dem Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) dabei sind. Das himmelblaue Arbeitsheft, das an ein Schulheft erinnert, ist den Kindern dabei sehr wichtig.

„Sie lieben die Aufgaben und lernen dabei, sich zu konzentrieren“, haben Maik Schwenck und seine Kollegin Silvia Frischmuth, die gemeinsam das Projekt vor Ort leiten, beobachtet.

Aber auch die Zeitung selbst hat es den Kleinen angetan. Stolz blättert jedes Kind morgens in seinem druckfrischen Exemplar. Pharell liebt Sport und freut sich über die Berichterstattung über die Olympischen Spiele. Daniel (6) schaut sich die Fußballbilder an. Lorena (6) findet die Courier-Babys süß. Und Piet und Paula, die Sympathiefiguren der Kinderseite, lieben ohnehin alle.

Nach der ersten Lektüre geht es an die eigene Zeitungswand. Dort haben die Erzieher Themen angeheftet. „Für uns Kinder“, lautet das erste. „Unsere Stadt Neumünster“ und „Die Olympischen Spiele“ sind weitere Komplexe, zu denen die Kinder täglich Berichte heraussuchen. Die Wettervorhersage und der Medaillenspiegel werden außerdem täglich erneuert.

Gerade die Veränderungen in der Innenstadt nehmen die Erzieher zum Anlass, sich die Dinge mit den Kindern vor Ort anzuschauen. „Wir stellen so den Bezug zwischen Zeitungsbericht und Realität her“, erklärt Maik Schwenck.

Die Gruppe war deshalb schon an der Großbaustelle im Sager-Viertel und hat nachgeschaut, wo einst die Gänseliesel stand, hat die Bagger beobachtet und das Courier-Haus bestaunt.

Auch die Zeitungssprache lernen die Kleinen schon. Immer wenn ihre flexiblen Zikita-Stunden vorbei sind, sagen sie „Jetzt ist Redaktionsschluss“ und gehen wieder spielen.

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