Neumünster : Nach „Burglind“ kommt das Hochwasser

Das Wasser am Teich stand gestern bis zur Unterkante der Bastion.
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Das Wasser am Teich stand gestern bis zur Unterkante der Bastion.

Polizei und Feuerwehr hatten nur wenige sturmbedingte Einsätze. Sedimente färben den Teich bräunlich.

shz.de von
05. Januar 2018, 08:30 Uhr

Neumünster | Es war eine ruhige Nacht in Neumünster. Darin waren sich die Feuerwehr, die Autobahnpolizei, die Stadtwerke und die Polizei einig. Trotz des Sturms ist es in der vergangenen Nacht zu keinen größeren Schäden gekommen.

Die Autobahnpolizei musste einmal ausrücken, um gegen 22 Uhr einen Bauzaun zwischen Quickborn und der Raststätte Holmmoor wieder aufzurichten. Mehr sei nicht vorgefallen.

Die Polizei eilte gegen 16.30 Uhr zu einem Unfall an der Kreuzung Sauerbruchstraße/Rendsburger Straße (der Courier berichtete). Bei diesem Unfall war auch die Berufsfeuerwehr im Einsatz. Aus diesem Grund übernahm die Freiwillige Feuerwehr Tungendorf-Dorf das Auspumpen eines Kellers an der Straße „Auwiesen“. Dies war der gravierendste Einsatz der letzten Nacht. Zu umgestürzten Bäumen oder anderen Sturmschäden sei es, laut Mitteilung der Berufsfeuerwehr, nicht gekommen. „Nachts war der Sturm zwar etwas heftiger, aber es ist nichts weiter passiert“, sagt auch Polizeisprecher Rainer Wetzel. „Stromausfälle hat es ebenfalls nicht gegeben“, berichtet Nikolaus Schmidt, Sprecher der Stadtwerke.

Die schweren Regenfälle haben jedoch die Gewässer anschwellen lassen. Das in den Teich fließende Wasser aus den Schwale-Niederungen hat zudem Sedimente mit angespült. Diese färben das Wasser bräunlich. „Wir beobachten die Pegelstände. Es kann aber nichts weiter passieren“, versichert Stadtsprecher Stephan Beitz. Dass die Schwale Sedimente mit sich führt, sei normal. Deshalb baggert die Stadt den Teich in regelmäßigen Abständen aus. Bis sich die Sedimente abgelagert haben, bleibt die Färbung des Wassers erhalten.

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