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Boshi-Mützen : Mutter und Sohn häkelten sehr schnell

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Manuela und Fabian Mahn fahren zur Häkel-Weltmeisterschaft nach Zirndorf. 50 Gramm Wolle mussten verarbeitet werden

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 06:30 Uhr

„An die Nadel, fertig los!“ Um die Qualifikation zur zweiten MyBoshi-Weltmeisterschaft häkelten am Sonnabend fünf Anwärter im Nähzentrum von Andrea Heimann-Lüth um die Wette.

„Bunte Häkelmützen sind zurzeit absolut angesagt. Und die beiden Erfinder der Marke haben mit ihrer witzigen Idee eine richtige Welle zu selbst gemachten Kopfbedeckungen ausgelöst“, erzählte Andrea Heimann-Lüth, die sich allerdings mehr Teilnehmer gewünscht hätte. „Da hat die Werbung der Initiatoren wohl doch etwas versagt“, meinte sie bedauernd.

Dennoch, die Neumünsteraner Manuela (50) und Fabian (24) Mahn, Kristina Kolterjahn und Julia Lemburg (18) sowie Gisela Gehrling (74) aus Boostedt hatten ihren Spaß an der Sache. Mit großem Eifer machten sie sich nach dem Startschuss ans Werk.

Auf Zeit galt es dabei, 50 Gramm Wolle zu einer Mütze im Stäbchenmuster zu verhäkeln. Besonders schnell kam dabei Manuela Mahn zum Ende. Bereits nach 32 Minuten konnte die handarbeitserfahrene, angehende Waldorflehrerin ihr Werk aufprobieren. Spannend wurde es beim Wetteifern um den zweiten Platz, der sich ebenfalls für die Endausscheidungen am 8. Februar in Zirndorf (bei Nürnberg) qualifizierte. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte sich hier Fabian Mahn mit Gisela Gehrling. Nur um einige Zentimeter lag Mahn, der das Häkeln erst vor zwei Wochen erlernte, schließlich nach knapp einer Stunde vorn. Enttäuscht war die versierte Häkelexpertin Gisela Gehrling deshalb jedoch nicht. „Es ist doch nur ein Spaß“, meinte sie gelassen.

Gemeinsam mit seiner Mutter will der Physikstudent nun nach Franken reisen und dort um den Titel kämpfen. „Das wird bestimmt spannend und lustig“, freuten sich die beiden einhellig. Doch ein bisschen trainieren muss das Mahn-Duo wohl schon noch, denn die Siegerin der ersten Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr brauchte lediglich 8 Minuten und 25 Sekunden, um ihr Wollknäuel zu einer Mütze zu verarbeiten.

Und am Schluss gab es für alle noch Preise von Andrea Heimann-Lüth, die auch bei der nächsten Weltmeisterschaft die Neumünsteraner Vorausscheidungen ausrichten möchte.


*
Wer sich selbst einmal an einer Mütze im Boshi-Stil versuchen möchte, hat am morgigen Dienstag, 14. Januar, und am Montag, 20. Januar, in der Kindertagesstätte Ruthenberger Rasselbande, Am Ruthenberg 13, Gelegenheit dazu. Jeweils in der Zeit von von 19.30 bis 21 Uhr steht dort Margot Schweitzer sowohl Anfängern als auch Könnern mit Rat und Tat zur Seite. Das Material ist selbst mitzubringen. Weitere Kosten entstehen nicht. Für die Anmeldung und weitere Informationen steht die Kursleiterin unter Tel 0 43 21/8 53 43 97 zur Verfügung.

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