Adventskonzert : Musikgenuss auf hohem Niveau

Insgesamt 200 Musikfreunde genossen die  Konzerte im Saldernhaus  und erlebten unter anderem die Darbietung von Qi Wang, die von Musha Liu (Viola) und Yutong Yang (Klavier) begleitet wurde.
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Insgesamt 200 Musikfreunde genossen die Konzerte im Saldernhaus und erlebten unter anderem die Darbietung von Qi Wang, die von Musha Liu (Viola) und Yutong Yang (Klavier) begleitet wurde.

Ausverkauftes Saldernhaus beim Auftritt von Thomas Mohr und Freunden

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10. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Wenn der Kleinkummerfelder Star-Tenor zum Konzert ruft, lassen sich die Fans nicht lange bitten. Für zwei Adventskonzerte im Caspar-von-Saldern-Haus hatte der Professor für Gesang an der Hochschule für Künste in Bremen einige seiner Schützlinge mit nach Neumünster gebracht. „Thomas Mohr and Friends“ lautet der Titel des Doppel-Konzerts im Saldernhaus. Beide Vorstellungen waren mit jeweils 100 Besuchern ausverkauft.

Neben dem Meister selbst standen seine Studenten auf der kleinen Bühne des Saals und gaben mit ihren einzigartigen Stimmen traditionelle Werke, Ausschnitte aus Weihnachtsoratorien und biblische Lieder zum besten. Unter anderen standen Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Max Reger oder Anton Dvorak auf dem Programm.

Die Herausforderung für die Sänger ist es, dabei nicht nur in der jeweiligen Stimmlage zu singen, sondern zugleich den Liedtext verständlich zu liefern. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie variantenreich die menschliche Stimme sein kann. Das bestätigten auch viele der Zuhörer“, sagte Renate Werner vom Förderverein des Caspar-von-Saldern-Hauses.

Thomas Mohr, ohne Wenn und Aber ein Könner seines Fachs, stellte den Nachwuchs mit seinen Darbietungen naturgemäß in den Schatten, was die Leistung seiner Schüler aber nicht schmälert. Bei dem Konzert mit dabei waren Qi Wang (Mezzosopran), Zsófia Bodi, Réka Kristof sowie Maria Rudin (alle Sopran), Stefan Hahn (Tenor), der erst 18-jährige Äneas Humm und Marek Wild (beide Bariton). „Thomas Mohr and Friends“ hat sich als vorweihnachtliches Programm im Saldernhaus etabliert, sagte Werner. „Wir brauchen kaum Werbung zu machen. Das ist ein Selbstläufer.“





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