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Festival : Musikfestival: Jetzt wird kräftig geprobt

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim 17. „Neumünster singt und spielt“ im März sind etwa 900 Teilnehmer dabei

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Neumünster | Gibt es Doubletten beim geplanten Liederprogramm? Wer braucht spezielle Technik? Welche Gruppen brauchen am Tag vor dem Festival einen Stellprobentermin? Viel Koordinationsarbeit muss geleistet werden, wenn innerhalb von zwei Tagen in drei Aufführungen etwa 900 Sänger, Tänzer und Musiker reibungslos vor und hinter dem Vorhang durchgeschleust werden müssen. Die Feinplanung für die 17. Auflage des Chor- und Musikfestivals „Neumünster singt und spielt“ am Sonnabend/Sonntag, 12./13. März laufen auf Hochtouren.

Auch wenn nach 17 Jahren vieles dank guter Routine quasi wie von selbst läuft, gibt es immer wieder Herausforderungen im Vorfeld, ob technisch oder organisatorisch. Besonders bei Kindern und Schülern müssen abgezählte Aufsichtspersonen vor Ort sein. „Doch gerade, wenn Schulen und Kinderchöre oder -orchester dabei sind, freut uns das besonders, das sind immer besonders erfrischende und muntere Auftritte“, sagt Organisator Johannes Nicolaysen vom Leitungsteam, zu dem auch Hans-Georg Wolos (musikalische Leitung) und Birgit Prasse gehören.

Mit dabei sind die Immanuel-Kant-Schule, die Co-Gi-Kids (Cosima-Gitarren-Kids) aus Bordesholm, die Vicelinschule, die Stein-Schule gemeinsam mit dem Lichtblick-Chor, aber auch die musikalische Familie Petersen und die Geigengruppe Galka. Nicolaysen: „Schulen sind bei uns herzlich willkommen und dürfen sich auch von sich aus bei uns melden.“

Reine Männerchöre wie die Bordesholmer Liedertafel oder der Eisenbahn-Männerchor sind dabei ebenso wie „altgediente“ Gruppen – der Holstein-Chor, der Mädchen-Musikzug oder die Liedertafel Boostedt. Besondere Klangakzente setzen der Lutherchor mit Gospels, das BSW-Blasorchester und die Bratz-Band und das Blasorchester des SV Tungendorf mit schmissigen Märschen, das Akkordeon-Duo Balance und das Akkordeonorchester Mühbrook. Maritimes präsentiert der Shanty-Chor Paloma. Als Hingucker treten diverse Tanzgruppe auf, unter anderem das Tanzstudio Bahar mit Orientalischem, die Outlaw-Dancer mit Line-Dance, die Ballettschule Jungclaus mit kreativen Choreographien, das Sportzentrum Dojo-Jiyu, das Tanzstudio Prasse und Stefanie Steup ist ebenfalls wieder dabei. Als Solisten sind Finja Harder, Christina Heeschen sowie Hans-Georg Wolos und Manfred Braun vorgesehen. Traditionell wird am Sonnabendabend der Goldene Notenschlüssel der Festivalgemeinschaft verliehen.

Karten kosten 11 Euro / ermäßigt 7 Euro. Die ersten 400 Karten sind schon verkauft. „Obwohl Teilnehmer und Reihenfolge dann noch gar nicht feststehen, werden die Karten gerne schon zu Weihnachten verschenkt“, freut sich Nicolaysen über echte Fans: „Es gibt Besucher, die kaufen sich gleich Karten für alle drei Vorführungen.“ Die müssen dann auch richtig Sitzfleisch mitbringen – unter zwei Stunden hat es in den vergangenen Jahren kein Festivalblock geschafft.

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